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Amazon als Startplatz für Neugründer – 5 Tipps für den Einstieg mit FBA

Amazon als Startplatz für Neugründer – 5 Tipps für den Einstieg mit FBA

(Advertorial) Amazon hat sich in den letzten Jahren nicht nur als Marktplatz für Konsumgüter durchgesetzt, sondern auch als beliebte Plattform für Neugründer und aktive Onlinehändler etabliert. Betrachtet man die ausgereifte Logistik und die Bekanntheit des Online-Riesen, wird schnell klar, warum der Start auf Amazon für viele E-Commerce-Marken der beste Schritt ist.

Heute vertrauen mehr als 244.000 Händler Amazon als Verkaufskanal und die Zahl steigt stetig. Dahinter steckt eines der Erfolgsgeheimnisse Amazons. Mit der steigenden Nachfrage aufseiten der Kunden, steigt die Anzahl der angebotenen Produkte und der aktiven Händler, was wiederum attraktiver für die Kunden wird, da sie so immer eine große Auswahl haben und sich für das beste Produkt entscheiden können.

Wer ebenfalls mit dem Gedanken spielt in den Online-Handel auf Amazon einzusteigen oder sein bestehendes Geschäft, um einen weiteren Vertriebskanal zu erweitern, dem werden die folgenden Tipps besonders helfen.

1. Nutze das Amazon FBA-Programm

Wer auf Amazon eigene Produkte verkaufen möchte, hat die Wahl diese entweder selbst bzw. über einen externen Versanddienstleister aus dem eigenen Lager an den Endkunden zu senden oder das Fulfillment-Programm von Amazon, kurz Amazon FBA zu nutzen. Bei Letzterem qualifiziert man sich für den von den Kunden so beliebten Prime-Versand und kann seine eigenen Waren in 1-2 Tagen von Amazon an den Endkunden liefern lassen. Zudem übernimmt Amazon die Lagerhaltungen, da man seine Waren in eines der Logistikzentren Amazons einschickt und nicht mehr selbst lagert. Teile des Supports und das Retourenmanagement gehören ebenfalls zu den Aufgaben von Amazon, wenn man das FBA-Programm nutzt.

Hierfür fallen natürlich Kosten und Gebühren je nach Produkteigenschaften und Verkaufskategorie an. Eine genaue Kalkulation der Marge und Gebühren mit einem FBA-Kosten-Rechner ist daher entscheidend, um die Profitabilität auf Amazon zu sichern und am Ende noch mit Gewinn zu verkaufen.

2 . Arbeite mit den spezialisierten Tools

Der Amazon-Kosmos hat in den letzten Jahren etliche Tools und Services von Drittanbietern hervorgebracht. Viele haben schon früh das Potenzial und die Entwicklung von Amazon erkannt und spezialisierte Tools entwickelt bzw. Dienstleistungen konzipiert. Das kann von der Produktrecherche mit Helium10 bis hin zu der Analyse der Umsätze mit Sellerboard oder dem Internationalisieren der eigenen Angebote mit Spacegoat sein.

Sich hier einen Überblick über das Angebot zu schaffen und gezielt für einzelne Bereiche des Amazon-Business datenbasierte Unterstützung in Form dieser Tools zu holen, ist ein extrem hilfreicher Schritt und in der Regel das Geld wert. Um wichtige Entscheidungen zu treffen, wie etwa die Wahl des passenden Produkts oder Optimierungen der Sales-Performance, ist es wichtig so viele Daten wie möglich zur Verfügung zu haben und darauf basierend eine fundierte Entscheidung, frei von jeglichen Emotionen und Impulsen, zu treffen.

3. Nutze die internen Marketing-Instrumente

Amazon bietet Händlern interne Marketing-Instrumente, mit denen man die Verkaufszahlen der eigenen Produkte antreiben kann. Dazu gehören unter anderem PPC-Kampagnen, Display-Anzeigen oder eigene Maßnahmen für die Erhöhung der Sichtbarkeit der Marke selbst.

Ob in Form von Pay-per-Click-Anzeigen, Werbevideos oder A+-Content. Jeder dieser Möglichkeiten eignet sich, um mehr Besucher auf das eigene Listing zu bringen und von seinem Produkt zu überzeugen. Hier das volle Potenzial auszuschöpfen und gleichzeitig die Conversion-Rate zu optimieren ist ein entscheidender Schritt und kann den Unterschied zwischen einem unprofitablen und einem hochprofitablen Produkt darstellen.

4. Achte auf die Konformität der Produkte

Wer eigene Produkte auf Amazon verkauft, ist auch für die Konformität mit den EU-Richtlinien und Gesetzen verantwortlich. Da die meisten Händler ihre Ware in Asien herstellen lassen, liegt die Verantwortung bei ihnen, die Produkte auf Prüfzertifikate, wie etwa REACH, LFGB oder RoHS, im Labor zu testen und entsprechende Zertifikate zu erhalten. Erst dann kann man die Ware auch in die EU importieren und rechtskonform verkaufen.

5. Buchhaltung- und Steuerberater-Setup

Auch wenn Amazon viele Aufgaben abnimmt, liegt die Buchhaltung und die Abwicklung der Steuern bei dem Händler. Hier ist es entscheidend ein möglichst automatisiertes Setup aufzubauen, damit wenige Reibungspunkte für den Steuerberater entstehen.

Die Rechnungserstellung kann man z.B. mit Easybill automatisieren und relativ leicht die abzuführende Umsatzsteuer kalkulieren, solange man die Waren in Deutschland lagert und verkauft. Nutzt man Amazons Lager in Polen und Tschechien und beliefert gleichzeitig Kunden in ganz Europa, wird der Aufwand entsprechend höher, kann aber mit spezialisierten Steuerberatern und Dienstleistern wie Hellotax ebenfalls bewerkstelligt werden.

Fazit: Amazon als Startplatz für Neugründer

Der Verkauf eigener Produkte über Amazon ist ein attraktiver Weg, um in den Online-Handel einzusteigen. Dabei gibt es jedoch ein paar Punkte zu beachten, um einerseits rechtskonform und andererseits profitabel zu bleiben. Hat man sich in diese Themen aber erst einmal eingearbeitet, wird es leicht sein, sein Business aufzubauen und nach und nach neue Produkte auf den Markt zu bringen.

Stand: 07.07.2021 10:00