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Suchmaschinenoptimierung (SEO): Zwei unterschätzte Erfolgsfaktoren

Suchmaschinenoptimierung (SEO): Zwei unterschätzte Erfolgsfaktoren

Die Suchmaschinenoptimierung ist für manche Unternehmen ein rotes Tuch. Für einige jedoch das Zugpferd des Marketingerfolgs. Worin liegt der Unterschied zwischen diesen Unternehmen? Die Antwort verbirgt sich besonders hinter zwei unterschätzten Erfolgsfaktoren.

Wir kennen alle den Spruch „Hauptsache Seite 1“, der längst nicht mehr stimmt. Denn Studien haben belegt, dass selbst die fünfte Position in den Suchergebnissen von Google nur noch knapp 5% der Klicks erhält. Unternehmen müssen daher unbedingt unter die Top 4-Positionen, um ausreichend Besucher auf die eigene Webseite zu lenken.

Der erste unterschätzte Erfolgsfaktor

Doch was bedeutet eigentlich ausreichend Besucher? Ausgehend von den Unternehmenszielen, kann diese Frage wie folgt beantwortet werden:

  • Wie viel Umsatz soll die Webseite im Zeitraum X generieren?
  • Wie viele Anfragen (Telefonanrufe, E-Mails etc.) sind dazu nötig?
  • Wie viele Besucher werden benötigt, um die Anzahl der Anfragen zu erreichen? (Im Internet ist eine Konversionsrate – vom Besuch zur Anfrage – von 1 bis 3% üblich.)

So banal diese Rechnung auch ist, wird sie in den meisten SEO-Konzepten nicht angewendet. Dabei kennen wir selbst die Wirkung der Zielsetzung nur zu gut: Der Fußball-Weltmeistertitel 2014 war das große Ziel unserer Mannschaft. Spieler wurden für das Spielsystem ausgewählt, Trainingseinheiten und -pläne konzipiert. Es wurden Teilziele, wie zum Beispiel die WM-Qualifikation, gesetzt. Spieler getestet. Und zu guter Letzt: Spieldaten erhoben und analysiert. Daraufhin konnten Spieler weiterentwickelt und das Spielsystem justiert werden. Dieser absolute Zielfokus mit dem ganzheitlichen Controlling ist einer der beiden essenziellen Erfolgsfaktoren von SEO.

Der zweite unterschätzte Erfolgsfaktor

Google prüft Webseiten hinsichtlich mindestens 200 Bewertungskriterien – 200 Kriterien, die Google täglich aktualisiert. Wie ist das möglich? Die Antwort ist einfach: Durch Manpower und vor allem durch Künstliche Intelligenz. Neben diesem rasanten Tempo nimmt die Fülle an Informationen über die Suchmaschinenoptimierung gleichzeitig immer weiter zu. Zuletzt konnten über 2,75 Mio. Google News-Einträge zum Thema SEO gefunden werden. Das Problem ist dabei offensichtlich: Der Laie ist schnell verunsichert. Die Komplexität wächst immer weiter an. Laut einer McKinsey-Studie sind 85% der Entscheider nach eigenen Angaben bei digitalen Kanälen überfragt.

Müssen Geschäftsführer über SEO-Wissen verfügen?

Sicherlich könnten Geschäftsführer diese Frage pauschal verneinen. Dafür gibt es Experten, die sich damit tagtäglich befassen. Doch letztlich entscheiden Geschäftsführer über wegweisende Investitionen. Digitale bzw. intangible Investitionen sind gewiss schwieriger zu treffen, gerade wenn sie vollständig themenfremd sind.

Gerade jetzt im digitalen Zeitalter ist die strategische Differenzierung von Wettbewerbern und der professionelle Einsatz von Online-Marketinginstrumenten wichtiger als je zuvor. Geschäftsführer sollten daher auf strategischer Ebene aktiv miteinbezogen werden. Denn Entscheider

  • erkennen strategisch anhand der Suchanfragen neue Trends und Geschäftsfelder
  • identifizieren die SEO-Agentur bzw. den kompetenten Mitarbeiter und
  • schaffen SEO-Weiterbildungsmöglichkeiten.

Dies sind drei Aspekte für Geschäftsführer, bei solch einem wichtigen Thema involviert zu sein. Und genau darin liegt der zweite unterschätzte Erfolgsfaktor der SEO. Berücksichtigen Entscheider diese beiden Erfolgsfaktoren, können Fehlentscheidungen minimiert und der SEO-Erfolg gesichert werden.

 

Bastian Sens

Geschäftsführer der Sensational Marketing GmbH
www.sensational.marketing

Stand: 21.05.2018 11:20