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Wissensmanagement für KMUs

Wissensmanagement für KMUs

Die mächtigste Ressource in jedem Unternehmen ist Wissen – das gilt in der aktuellen Zeit mehr als jemals zuvor. Um Produkte kostengünstig produzieren, Innovationen entwickeln und eine optimale Vermarktung zu gestalten, ist die gezielte Nutzung des Wissens aller am Unternehmen beteiligten Personen extrem wichtig. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) können nur so ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern. Leider nutzen bisher noch relativ wenige mittelständische Unternehmer gezielte Verfahren und Methoden zum Informations- und Wissensmanagement. Gleiches gilt beim Thema Digitalisierung. Die Vielfalt der möglichen Konzepte erscheint als Hemmnis für die Umsetzung eines gelungenen Wissensmanagements in KMUs.

Wissensmanagement einfach beginnen

KMU verfügen über eine überschaubare Unternehmensgröße, geringe Hierarchieebenen, einen eingeschränkten Finanzspielraum und eine begrenzte Mitarbeiteranzahl. Dies muss bei der Implementierung eines Wissensmanagements berücksichtigt werden. Die angewandten Wissensmanagement-Methoden sollten daher auf bereits vorhandene Unternehmensstrukturen aufbauen, um mit möglichst wenig Know-How umgesetzt werden zu können. Zudem sollte der Aufwand für Schulungen und Teilnahme an Wissensmanagement-Aktivitäten die betrieblichen Abläufe nicht übermäßig tangieren. Ein möglichst niedriger Implementierungsaufwand spielt für den Einsatz des Wissensmanagements in KMU eine zentrale Rolle für eine hohe Erfolgswahrscheinlichkeit.

Wissensmanagement in der betrieblichen Praxis

Durch den Einsatz des Wissensmanagements im KMU wird der praxisnahe Informationsfluss unter den Mitarbeitern und vorgesetzten Ebenen optimiert. Damit wird eine schnellere und effektive Erledigung bestimmter Betriebsprozesse möglich. Die Steuerung kann durch unterschiedliche Konzepte und Instrumente in die Tat umgesetzt werden. Um die Informationen an der richtigen Stelle und zum notwendigen Zeitpunkt abrufen zu können, zeigt sich ein IT-basiertes System für das Wissensmanagement in KMUs als geeignetes Mittel. Ebenso sind Maßnahmen wie Brain-Storming und Besprechungen notwendig, um das Wissen aller Betriebszugehörigen auf den aktuellsten Stand zu bringen und innovative Ideen aquirieren zu können.

Zukunftsorientiertes Wissensmanagement

Für die betriebliche Zukunft kann auf dieser Basis ein Tool für das Wissensmanagement implementiert werden. Erlangtes Wissen kann für spätere Entwicklungen, Schulungen oder Projekte abgerufen und eingesetzt werden. Neuen Mitarbeitern kann dadurch Zugang zu Fachwissen gewährt werden, um sich schnell in die betrieblichen Abläufe integrieren zu können. Um die unternehmerischen Notwendigkeiten im täglichen Betrieb durch Maßnahmen im Rahmen des Wissensmanagements nicht zu stören, muss ein klares System zum Umgang mit relevanten Daten und Informationen von der Unternehmensleitung vorgegeben werden. In der Regel werden für die Implementierung des Wissensmanagements externe Experten zu Rate gezogen, die ein entsprechendes System konzipieren und die Betriebsangehörigen entsprechend instruieren. Spezielle Wissensmanagement-Software bietet auch das Medienunternehmen Haufe Lexware in seiner Suite an. Für KMU rentieren sich diese Investitionen in solche Tools jedem Falle, da die Fachleute die betrieblichen Anforderungen und die Komplexität des Wissensmanagements optimal kombinieren werden. Darin zeigt sich eine klare Investition für die Zukunft.

Stand: 26.06.2015 11:33