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Wege aus der Krise: Mit Factoring Liquidität sichern

Wege aus der Krise: Mit Factoring Liquidität sichern

Deutschland befindet sich gerade im Lockerungsmodus. Dennoch hat die Krise bei vielen Unternehmen teils heftige Spuren hinterlassen, auch im Rheinland. Und sie ist noch nicht vorbei. Je nach Branche laufen die Geschäfte erst zaghaft wieder an. Was die Firmen am dringendsten brauchen, ist Liquidität. Auf dem Weg aus der Liquiditätskrise kann Factoring helfen. Damit reicht man auch das Risiko von Zahlungsausfällen weiter – und kann sich, finanziell stabilisiert, auf neues Wachstum konzentrieren.

Die Wortwahl ist unmissverständlich. „Die Coronakrise lässt die Konjunktur abstürzen“, heißt es etwa im Sonderkonjunkturbericht der IHK Bonn/Rhein-Sieg zum Frühsommer 2020. Die Region erlebe einen in dieser Form einmaligen Einbruch der Konjunktur. Der IHK-Geschäftsklimaindex stürzte auf 67 Punkte ab. „Dies bedeutet einen absoluten Tiefststand seit der Erhebung dieser Daten“, teilte die IHK mit. In den vergangenen Jahren habe der Index stets deutlich über der 100-Punkte-Grenze gelegen.

Eine Blitzumfrage der IHK Köln zeigte Anfang Mai für deren Region das gleiche Bild: 41 Prozent der Betriebe rechnen damit, dass ihr Gesamtumsatz 2020 um zehn bis fünfzig Prozent zurückgeht, weitere 30 Prozent gehen sogar von Umsatzverlusten über 50 Prozent aus. Und auch in der repräsentativen Frühjahrsumfrage von Creditreform sei der „Corona-Schock“ schon deutlich spürbar, die Pandemie habe der ohnehin im Rückgang befindlichen Konjunktur hierzulande einen herben Schlag versetzt, teilte Creditreform Ende April mit.

Die Gründe sind vielfältig: unterbrochene Lieferketten, Auftragseinbrüche, Geschäftsausfall wegen verfügter Schließungen, verunsicherte Kunden, Absagen sämtlicher Messen und Veranstaltungen. Die Schwierigkeiten lassen sich aber letztlich in einem Wort zusammenfassen: Von wenigen Ausnahmen abgesehen ist die Coronakrise für die Firmen eine umfassende Liquiditätskrise.

Auch wenn die Umsätze vieler Betriebe als Folge der Lockerungen inzwischen wieder anziehen – finanziell sieht es für die meisten derzeit eng aus. Denn um aus der Krise wieder herauszufinden, müssen die Firmen so schnell wie möglich die eigene Zahlungsfähigkeit wieder herstellen. Nicht nur, um ihren Verbindlichkeiten nachzukommen, die sich durch die Krise unter Umständen beträchtlich erhöht haben. Sondern auch, um neues Wachstum zu finanzieren.

Ein wichtiges Element auf diesem Weg kann Factoring sein. Die Coronakrise erhöht nämlich das Risiko von deutlich längeren Forderungslaufzeiten oder Forderungsverlusten erheblich, zugleich können sich Firmen gerade in der Krisenzeit keine Forderungsverluste leisten. „Das Risiko lässt sich leicht vermeiden“, weiß Sven Brandau, Geschäftsführer der Crefo-Factoring Rheinland GmbH in Bonn, „nämlich durch ein professionelles, derzeit besonders stark ausgeprägtes Debitorenmanagement – oder indem man auf einen Partner vertraut, der einem dieses Risiko abnimmt.“

Wer seine Forderungen verkauft, erhält bis zu 90 Prozent der Brutto-Rechnungssumme sofort ausbezahlt, den Rest nach Zahlung des jeweiligen Abnehmers. „Das ermöglicht eine zuverlässige Liquiditätsplanung“, betont Brandau. Zumal seriöse Factoring-Anbieter für die aufgekauften Forderungen das Risiko von Zahlungsausfällen zu 100 Prozent übernehmen. Brandau empfiehlt Factoring ab einem Jahresumsatz von rund 250.000 Euro und für alle Firmen, die vorwiegend im B2B-Bereich aktiv sind. Seiner Beobachtung nach ist Factoring längst zum verbreiteten und betriebswirtschaftlich sinnvollen Geschäftsinstrument geworden. „Die Unternehmen kommunizieren damit ebenso selbstbewusst, dass ihnen ein
faires Zahlungsverhalten und die eigene Liquidität wichtig sind“, erläutert Brandau.

Das hat im Übrigen einen weiteren Vorteil – der sich gerade in Krisenzeiten auszahlt: Firmen, die per Factoring ihre Liquidität und ihr Forderungsmanagement professionell sichern, senden ein positives Signal an Banken und Ratingagenturen. Zudem kann man selbst Zahlungsziele konsequenter einhalten und erzielt damit eine bessere Bonität. Das schafft nicht nur in der Coronakrise Vertrauen bei den Geschäftspartnern.

Stand: 01.07.2020 14:35