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WebSuccess 2018: Mittelständisches Online-Marketing

WebSuccess 2018: Mittelständisches Online-Marketing

Die zweite Auflage der WebSuccess als Konferenz und Messe für Online-Marketing bot am 15.3.2018 in Köln mittelständischen Unternehmern Grundlagenwissen für ein zielführendes Vorgehen in Zeiten der Digitalisierung.

Langsam füllte sich am Morgen der Barthonia Showroom im Kölner Stadtteil Ehrenfeld. Die Halle ist übersichtlich: Ein paar Messestände, drei Vortragssäle. Nicht so präsent wie im letzten Jahr ist Veranstaltungspartner Google. Oft ging es an diesem Tag um Search Engine Optimization (SEO) und um Search Engine Advertising (SEA). Aber auch andere Themenfelder des digitalen Marketings wurden berücksichtigt; alles mit dem Versprechen, den rund 300 Besuchern größtenteils mittelständischer Unternehmen einen verständlichen Einstieg in das breite Feld des Online-Marketing zu bieten.

Drei Tracks – sehr viel Input
Insgesamt 18 Vorträge verteilt auf drei Vortragsreihen (Tracks), ist für einen Veranstaltungstag anspruchsvoll. Da nicht alle besucht werden konnten, bekam jeder Teilnehmer die Präsentationen im Nachgang zugeschickt.
Die drei Tracks waren thematisch gegliedert, wobei jeder auf seine Art und Weise mit einem oder sogar beiden Anderen verflochten war.
Im ersten Track ging es um Social Media und darum, welcher Kanal für welches Unternehmen am sinnvollsten ist und was ein Unternehmen auf den verschiedenen Plattformen überhaupt machen kann bzw. darf.
Track zwei handelte von im Vorfeld erwähnten SEO/SEA-Tools zur Verbesserung der Auffindbarkeit im Internet.
Im dritten Track wurde ein besonderes Augenmerk auf den Content gelegt und wie dadurch mehr Kunden für ein Unternehmen gewonnen werden können.

Tipps zum mitnehmen
Zwei Highlights waren definitiv die Vorträge von Felix Beilharz und Wiederholungstäter Jan Stranghöner. Ersterer gab sieben Tipps mit auf den Weg, wie man mit Facebook sein Social Media Marketing noch erfolgreicher machen kann.

  1. Content-Ideen von anderen Firmen, sollte man nicht ignorieren, sondern beobachten, zerlegen und auf die eigene Branche übertragen
  2. Facebook-Gruppen nutzen, da diese die abfallende Reichweite wieder auffangen können. Hierzu kann man entweder eigene Gruppen aufbauen und eine Themencommunity schaffen oder aber, man beobachtet bereits existierende Gruppen und postet zur passenden Zeit seinen Inhalt oder Link zum Blogbeitrag
  3. Auf aktuelle Themen aufspringen und passend dazu den Bogen zur eigenen Branche spannen.
  4. Open Graph Tags verwenden.
  5. Mit seinem Content ein bisschen polarisieren.
  6. Das Gefühl von Zugehörigkeit vermitteln.
  7. Auffallen mit Unicodes und diese vermehrt nutzen.

Passend zu Felix Beilharz’ Vortrag, erklärte Jan Stranghöner von den Social Marketing Nerds, wie die eigenen Facebook-Kampagnen um ein Vielfaches besser performen könnten. Wichtig ist hier, dass zuerst überlegt wird, welcher inhaltliche Schwerpunkt gesetzt werden soll. Je schärfer das Profil der Marke, desto einfacher gestaltet sich danach auch die Verplanung. Auch sollten die Zielgruppen eingegrenzt und die Reichweite festgelegt werden. Zur Not auch mit Trennung der Themen nach Postleitzahl. Bevor man selbst Werbung schaltet, lohnt zudem ein Blick auf die Mitbewerber, um zu sehen, was bei ihnen gut läuft und um sich Anregungen zu holen. Generell muss bei Facebook-Werbung nicht immer neuer Content genutzt werden, sondern es kann auch alter Content wieder bespielt werden, da es immer jemanden gibt, der den Inhalt noch nicht gesehen hat. Gedanken machen sollte man sich hingegen darüber, wie wiederkehrende Formate aussehen sollen. Bei Facebook-Werbung ist außerdem ein lokaler oder saisonaler Bezug häufig von Vorteil.

Wiederholung erwünscht
Wie schon im vergangenen Jahr kann man festhalten, dass die WebSuccess eine gelungene Veranstaltung war. Deshalb steht für 2019 auch schon der nächste Termin fest: der 28.3.2019.

Stand: 07.06.2018 14:35