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Was versteht man unter der Versendung eines Mitarbeiters ins Ausland?

(Advertorial) In multinationalen Konzernen ist es nicht unüblich, dass Mitarbeiter temporär im Ausland arbeiten. Sie tun dies, weil sie vielleicht innerhalb des Konzerns eine andere Aufgabe wahrnehmen müssen oder zu Schulungszwecken. Auch eine dauerhafte Versetzung ist möglich, wenn es der Vereinbarung zwischen dem Konzern und dem Mitarbeiter entspricht. Das Wesen einer solchen Entsendung liegt jedoch in den rechtlichen Rahmenbedingungen. Es macht einen Unterschied, ob der Dienstnehmer aus freien Stücken ins Ausland geht oder sich innerhalb des Konzernes auf Weisung der Abteilungsleitung bewegt. Vor allem stehen dem Mitarbeiter im ersten Fall entscheidend mehr Rechte zu. Hinsichtlich der finanziellen Ansprüche geht es um weitgehende Besserstellungen für den Arbeitnehmer. Ein Beispiel ist die Bereitstellung der Wohnung im Ausland.

Entsendung ins Ausland anhand eines Beispiels erklärt

Wir wollen dieses Beispiel anhand einer Entsendung in das benachbarte Ausland erklären. Wählen wir als veranschaulichendes Beispiel eine Entsendung eines Mitarbeiters in eine Konzerntochter in Frankreich. Dieses Beispiel zeigt auch die Unterschiede zu einer Entsendung in einen Drittstaat auf. Die Erleichterungen treten hier nicht in Kraft bzw. werden dem Mitarbeiter nicht zuteil. Wenn als Land für die Entsendung Frankreich gewählt wird, dann ist es leichter als jene in einen Drittstaat. Frankreich ist als Mitgliedsstaat der EU auch ungebunden was die gesetzlichen Grundlagen betrifft. Der Konzern braucht auch keine speziellen Bewilligungen bei Behörden einholen, damit eine Entsendung ermöglicht wird. Es erfolgt lediglich die Meldung bei den zuständigen Behörden in Frankreich. Der Vorteil einer Versendung nach Frankreich ist auch die Übernahme der sozialversicherungsrechtlichen Ansprüche aus dieser Zeit. Eine Rückkehr an den ursprünglichen Arbeitsort ist ohne Probleme möglich. Dadurch entfallen auch keine sozial- und arbeitsrechtlichen Ansprüche aus dem Entsendeland.

Optionen für die Entsendung des Mitarbeiters ins Ausland

Will ein Mitarbeiter ins Ausland entsendet werden, dann gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Die erste Option ist jene, wo sich der Mitarbeiter den Dienstort selbst wählt. Er begründet damit in der Regel kein neues Beschäftigungsverhältnis. Der Nachteil ist, dass er damit auch die üblichen Vorteile nicht bekommt, die ihm bei einer Entsendung ins Ausland zuteil werden. Hier erhält er zusätzliche Benefits wie zum Beispiel eine bezahlte Wohnung, dessen Mietvertrag in der Regel auch organisiert wird.

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Stand: 08.02.2021 14:38