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Wachstum in Bereich E-Commerce

Europas Webshop-Betreiber können eine erfreuliche Entwicklung erwarten: Die B2C-Umsätze in Europa, die über das Web generiert werden, sollen in den kommenden fünf Jahren von 134,9 Milliarden Euro im vergangenen Jahr auf 233,9 Milliarden Euro im Jahr 2018 anwachsen. Das entspricht einer durchschnittlichen Steigerungsrate von zwölf Prozent pro Jahr.

Hatten im vergangenen Jahr noch 65 Prozent der Internetnutzer online eingekauft, soll der Anteil in fünf Jahren bereits bei 75 Prozent liegen.

Der Bereich Bekleidung sticht unter den Online-Einzelhandelsbranchen hervor. Doch auch im Bereich Lebensmittel gibt es eine positive Entwicklung: Der Lebensmittelhandel über das Internet legt deutlich zu und verdrängt mit den höchsten Wachstumsraten aller Segmente in den kommenden fünf Jahren den Bereich Consumer Electronics vom zweiten auf den dritten Platz.

Auch in Deutschland steigt der Anteil der Verkäufe, der über das Internet getätigt wird: um 11,7 Prozent legt der E-Commerce demnach durchschnittlich pro Jahr zu, von 31,5 Milliarden Euro im vergangenen Jahr auf 35,5 Milliarden Euro in diesem Jahr und 54,7 Milliarden Euro im Jahr 2018. Damit liegt er mittlerweile bei zehn Prozent am Gesamtumsatz.

Weil eine zunehmende Zahl an Konsumenten den Online-Einkauf in ihren Alltag integriert, prognostiziert die Analystin Michelle Beeson einen Wachstum im Bereich der Online-Handelsumsätze in Westeuropa, der denjenigen der gesamten Einzelhandelsumsätze übertreffen wird. „Und das Wachstum wird vor allem von Verkäufern stammen, die über mobile Devices wie Smartphones und Tablets abgeschlossen werden“, schließt Beeson ihre Analyse.

Stand: 02.07.2014 09:00