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Unternehmen müssen ihre Ausbildungsplätze attraktiver gestalten

(Advertorial) Das Abitur ist fast in der Tasche und die Entscheidung über den weiteren Verlauf der Zukunft muss gefällt werden. Oft stehen zwei Optionen zur Auswahl: Eine Ausbildung oder ein Studium. Aus diversen Gründen entscheiden sich mittlerweile viele Abiturienten für ein Studium. Mehr Freizeit und mit einem höheren Bildungsabschluss öffnen sich weitere Türen. Daher sollten Unternehmen daran arbeiten, ihre Ausbildungsplätze attraktiver zu gestalten!

Im Sommer 2019 standen kurz vor Beginn der neuen Ausbildungsperiode noch rund 240.000 Ausbildungsplätze zur Verfügung. Viele junge Leute klagen darüber, dass sie keinen Ausbildungsplatz finden, während viele Unternehmen darüber klagen, dass sie keine Auszubildenden finden. An sich widersprüchlich, doch woran liegt das? Für viele Abiturienten sind die Ausbildungsplätze in Bezug auf Chancen und Gehalt unattraktiv. Mit einem Bachelor- oder Masterabschluss stehen einem viele Türen offen und das Einstiegsgehalt fällt meist deutlich attraktiver aus. Doch nicht immer ist ein Studium der richtige Weg. Welche Vorteile eine Ausbildung im Anschluss an das Abitur bietet und wie Unternehmen dafür sorgen können, dass diese attraktiver ausfällt, schauen wir uns heute einmal an.

Es zählt mehr als nur das Gehalt

Gerade in vielen kreativen Berufen fällt das Azubi Gehalt sehr bedürftig aus. Unternehmen sind aufgrund des Azubimangels bereits dahingegangen, dass sie das Gehalt freiwillig erhöht haben. Doch noch immer herrscht ein hoher Mangel an Auszubildenden. Gerade kleine Unternehmen unterschätzen die Macht von Social Media und schalten ihre Anzeigen lediglich offline und lokal, wo nur ein kleiner Teil der Suchenden diese findet. Facebook, Instagram und Co lassen sich binnen weniger Minuten einrichten und zeigen dem Interessenten, dass das Unternehmen modern ist und aktuelle Wege geht. Primär in kleineren Stätten, wo Unternehmen oder kleine Betriebe Ausbildungsplätze in Bottrop, Recklinghausen oder Minden anbieten werden oftmals von außerhalb Lebenden übersehen.

Viele Auszubildende aus früheren Zeiten fühlen sich wie eine Art Praktikant und nicht wertgeschätzt. Daher sollte das Unternehmen offen kommunizieren, dass man wie ein vollwertiger Mitarbeiter behandelt wird, ein wichtiger Teil des Teams ist und optimale Aufstiegs- und Übernahmechancen bestehen.

Neben dem Gehalt sollte zudem mit weiteren Benefits geworben werden. Viele Abiturienten und Schüler wünschen sich einen Zusammenhalt des Teams und gemeinsame Weiterbildungen und Ausflüge können enorm attraktiv wirken. Dies wirkt nicht nur attraktiv für potenzielle Bewerber, sondern verbessert gleichzeitig das Image des Unternehmens.

Wieso die Ausbildung dem Studium vorgezogen werden sollte

Um das Fazit vorwegzunehmen: Wer vor dem Studium eine Ausbildung absolviert bringt mehrere Vorteile mit sich. Erstens werden meist praxisrelevante Aufgaben durchgenommen, welche im Studium von Relevanz sind, wodurch der gesamte Verlauf des Studiums leichter fällt. Wer direkt nach dem Abitur zur Uni geht hat es oftmals schwerer, da viele bereits Berufserfahrung mit sich bringen man selbst jedoch keinerlei Erfahrung mit diversen Themen hat. Weiterhin fällt die Jobsuche bedeutend einfacher, da man bereits eine praktische Berufsausbildung hat und somit Berufserfahrung vorweisen kann. Letzterer Punkt ist ein Hindernis für viele Studenten.

Nun könnte der Gedanke auftreten, dass erst ein Studium und dann eine Ausbildung absolviert wird. Doch diese Reihenfolge ist unüblich und nicht sonderlich vorteilhaft. Nach dem Abschluss des Studiums ist man in der Regel 23-25 Jahre alt, bei Beginn der Ausbildung in der Regel 16-19 Jahre alt. Für viele Ausbildungsstätten mag dies schon zu alt sein. Zudem wird die Mehrheit bedeutend jünger sein, weshalb ein Anschluss schwierig sein wird. Zu guter Letzt hält sich in Motivation in Grenzen. Warum: Nach dem Studium möchte man viel Geld verdienen. Jetzt eine Ausbildung zu machen, 500 € zu verdienen und wieder die Schulbank zu drücken wird für viele Menschen demotivierend sein.

Stand: 20.02.2020 14:36