Neuigkeiten
Startseite / Themen / Aktuell / Nachhaltigkeit als Wirtschaftsfaktor
Nachhaltigkeit als Wirtschaftsfaktor

Nachhaltigkeit als Wirtschaftsfaktor

Der neue Umwelttechnologie-Atlas zeigt: Umwelt- und Effizienztechnologien sind Treiber für wirtschaftliches Wachstum

Nachhaltigkeit spielt für Unternehmen im Hinblick auf eine langfristige Geschäftsmodellentwicklung eine immer wichtigere Rolle, denn nachhaltiges Engagement ermöglicht nicht nur ökologische und soziale Innovationen, sondern kann auch neue Märkte erschließen, Produkte erneuern und somit auch ökonomischen Fortschritt ermöglichen.

Unternehmen, die nachhaltige technologische Lösungen anbieten oder selber nachhaltig wirtschaften, können Potenziale in den Branchen Erneuerbare Energien und Energieeffizienz, Umwelt, Innovation und IT für sich erschließen und somit einen ökonomischen Vorteil erwirtschaften. Aus diesem Grund bringt die Umsetzung eines nachhaltigen Handlungsrahmens auch Auswirkungen für die Privatwirtschaft mit sich und es lohnt sich für Unternehmer, in diesem Bereich aktiv zu werden.

Ab sofort stehen ihnen dafür der Umwelttechnologie-Atlas sowie ein neues Internetportal zur Verfügung. Im Umwelttechnologie-Atlas, der als Standard-Nachschlagewerk der Umwelttechnikbranche gilt, sind Unternehmen aus dem Bereich Umwelttechnik und Ressourceneffizienz gelistet; das Dachportal „greentech-made-in-Germany“ enthält Marktinformationen und mehr als 2.000 Unternehmensprofile. Dabei wird deutlich, dass Umwelt- und Effizienztechnologien mittlerweile stark in klassischen Industriezweigen wie dem Maschinen- und Anlagenbau, der Automobilindustrie, der Chemischen Industrie und der Elektroindustrie verankert sind.

Das globale Marktvolumen der grünen Technologien betrug im Jahr 2013 rund 2,5 Billionen Euro und wird bis 2025 auf mehr als 5 Billionen Euro zulegen. Der Weltmarktanteil von „Greentech made in Germany“ beträgt derzeit rund 14%.

Jede siebte Unternehmensgründung ist derzeit im Bereich der Umwelt- und Effizienztechnologien zu verzeichnen.

In den Unternehmen der sechs Leitmärkte (Energieeffizienz, Umweltfreundliche Erzeugung, Speicherung und Verteilung von Energie, Kreislaufwirtschaft, Nachhaltige Mobilität, Nachhaltige Wasserwirtschaft, Rohstoff- und Materialeffizienz) waren 2012 rund 1,5 Millionen Erwerbstätige beschäftigt. Bis 2018 wird eine jahresdurchschnittliche Zunahme der Mitarbeiteranzahl von knapp 7% in diesen Märkten erwartet.

Das umweltrelevante Marktvolumen im Bereich Bau und Stadtentwicklung betrug in Deutschland im Jahr 2013 rund 83 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Marktanteil von 27% am gesamten Bauvolumen in Deutschland.

Stand: 15.12.2014 16:37