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Kfz-Leasing Tipps

Kfz-Leasing Tipps

Das Kfz-Leasing ist bei den meisten GmbH-Chefs sehr beliebt, da es ihnen handfeste Vorteile bietet. Ein Leasingvertrag kann bedürfnisgerecht gestaltet werden. Die Liquiditätsreserven der Gesellschaft bleiben erhalten, das Leasing ist bilanzneutral und die Kosten können steuerlich voll abgesetzt werden. Doch es gibt wichtige Punkte, die zu beachten sind, damit die Freude am Fahrzeug bzw. Leasing erhalten bleibt.

1. Prüfen Sie den Leistungsumfang von Inspektions-Flatrates
Die Inspektionskosten sind zumindest bei Premiumfahrzeugen hoch. Leasinggeber locken daher mit vermeintlich niedrigen Inspektions- Flatrates, zum Beispiel im Höhe von monatlich 20 €. Häufig sind jedoch bei scheinbar günstigen Inspektions-Flatrates die oft teuren Verschleißteile nicht im Preis enthalten. Leasingnehmer sind daher gut beraten, sich genau über die Leistungen zu informieren, die in einer solchen Servicerate enthalten sind.

2. Meiden Sie freie Leasingbanken
Die Erfahrung zeigt: Bei freien Leasingbanken ist die Leasingrückgabe häufig teurer als beim Leasing über Herstellerbanken. Wichtig ist, dass die Rückgabemodalitäten eines Anbieters klar und fair geregelt und z.B. im Internet für jedermann transparent sind. Das gewährleisten zum Beispiel die Mitglieder der „Fairen Fahrzeugbewertung VMF“.

3. Schließen Sie keinen Restwertvertrag ab
Häufig ist der Restwert eines geleasten Fahrzeugs zu hoch angesetzt. Der Kunde trägt dann das Restwertrisiko. Ergibt sich eine Differenz zwischen dem tatsächlichen Fahrzeugwert und dem Restwert, muss der Kunde bei Vertragsende diese Differenz durch eine Nachzahlung ausgleichen.

4. Rüsten Sie das Fahrzeug nicht nach
Leasingnehmer sollten an ihrem Fahrzeug keine Veränderungen vornehmen. Das gilt für eventuelle Nachrüstungen und Tuning gleichermaßen. Wer sein Fahrzeug in irgendeiner Weise beispielsweise durch eine andere Auspuffanlage oder ein besseres Navigationsradio aufwerten möchte, sollte das vorab in jedem Fall mit dem Leasinggeber bzw. Autohaus abstimmen, um am Ende des Leasingvertrags teure Rückbauten in den Originalzustand zu vermeiden.

5. Stufen Sie die Fahrleistung realistisch ein
Besonders Geschäftsführer legen viele Kilometer im Jahr zurück. Bei einem Kilometerleasing sollte der Leasingnehmer unbedingt darauf achten, dass er die zu erwartende Laufleistung realistisch einschätzt. Wer in seinem Vertrag eine zu geringe Laufleistung vereinbart, muss für die Mehrkilometer nachzahlen. Nur in wenigen Fällen ist die nachträgliche Zahlung der Mehrkilometer günstiger.

6. Hohe Rückgabekosten
Schon viele Leasingnehmer mussten bei der Rückgabe ihres Fahrzeugs zusätzliche Kosten für Gebrauchsspuren und Schäden übernehmen. Tipp: Meistens ist es günstiger, ein Fahrzeug vor der Rückgabe selbst von Profis aufbereiten zu lassen. Das Fahrzeug macht dann einen insgesamt gepflegteren Eindruck, was Zusatzkosten vermeidet.

7. Schließen Sie eine Gap-Deckung ab
Eine Gap-Deckung in der Versicherung ist sehr wichtig, da sie im Schadensfall einen möglichen Fehlbetrag ausgleicht. Dieser Fehlbetrag entsteht beim Leasing dann, wenn die Kfz-Versicherung nur den aktuellen Wert eines Fahrzeugs ersetzt, nicht aber den Buchwert des Autos bei der Bank. Der Leasingnehmer ist aber verpflichtet, diesen Buchwert zu bezahlen. Eine Gap-Deckung ist daher zu empfehlen. Bei einigen Leasingbanken ist sie inklusive und muss daher nicht zusätzlich vereinbart werden.  

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Marc Härtel ist geschäftsführender Gesellschafter von www.LeasingTime.de.

Stand: 10.10.2018 08:34