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Forderungsabsicherung – Vertrauen ist gut, Absicherung ist besser (Workshop)

Forderungsabsicherung – Vertrauen ist gut, Absicherung ist besser (Workshop)

(Advertorial) Ein Jahr Corona-Pandemie ist ein Jahr im Krisenmodus – auch im internationalen Geschäft. Können sich Betriebe noch auf ihre Geschäftspartner im Zielland verlassen? Was Firmen tun können, um ihre Liquiditätsrisiken zu reduzieren.

Für Miguel Angel Navarro Rubio ist die Sache klar: „Die Pandemie legt die Schwächen der Globalisierung offen, das Auslandsgeschäft ist für viele unserer gewerblichen Kunden schwieriger geworden“, sagt der Leiter des Internationalen Geschäfts der Sparkasse KölnBonn.
Auch die jüngste Konjunkturumfrage Winter 20/21 der IHK Köln bestätigt: Als eines der Hauptgeschäftsrisiken nennen viele Unternehmen die Auslandsnachfrage. „Die Corona-Pandemie hat das Exportgeschäft und den internationalen Handel stark belastet“, heißt es in dem Konjunkturbericht, den die IHK Ende Januar vorlegte.

Immerhin: „Viele Firmen zeigen sich überaus kreativ, diversifizieren rechtzeitig und finden neue Lieferanten oder Abnehmer“, beobachtet Navarro Rubio. Gleichzeitig schwinge angesichts der Unsicherheit stets die Frage mit: Wie zuverlässig sind eigentlich meine internationalen Geschäftspartner? „Es ist derzeit noch schwieriger als sonst, die Lage richtig einzuschätzen“, sagt der Auslandsexperte. Im Zweifelsfall wisse man nicht, ob der Lieferant oder Abnehmer im Ausland die Krise gut überstanden hat oder nicht, ob er also noch zahlen oder liefern kann.

Forderungen absichern

Sobald ein Unternehmen einen Auftrag erhalten hat und in die Produktion einsteigt, entstehen Kosten – für Material, Arbeitskräfte, erforderliche Bauteile. Es benötigt eine Finanzierung und zugleich die Sicherheit, dass seine Forderung vom ausländischen Auftraggeber bezahlt wird.
Eine mögliche Zahlungsbedingung zur Absicherung dieser Forderung und um die Warenlieferung sicherzustellen ist ein Akkreditiv. Das ist ein bedingtes verbindliches Zahlungsversprechen – ausgestellt von der Hausbank des Bestellers, gegen Vorlage bestimmter Dokumente zu zahlen.

Reicht dem exportierenden Unternehmen das Zahlungsversprechen der ausländischen Bank nicht aus, kann es sich an seine eigene Hausbank, beispielsweise die örtliche Sparkasse, wenden. „Wir sprechen dann eine Akkreditivbestätigung oder Ankaufszusage aus“, erklärt Navarro Rubio, „wir übernehmen also das wirtschaftliche und politische Risiko der ausländischen Bank.“

Stellt das exportierende Unternehmen einen Lieferantenkredit zur Verfügung, gibt es zwei Möglichkeiten der Refinanzierung:

Zum einen die „Forfaitierung des Akkreditivs“: Hier verkauft das exportierende Unternehmen seine Forderung aus dem Akkreditiv an seine eigene Hausbank und erhält von ihr bereits vor Fälligkeit der Forderung das Geld. „Der ausländische Kunde zahlt die Ware zwar erst später, aber unser Kunde erhält bereits das Geld, bevor es aus dem Ausland kommt“, erklärt Navarro Rubio.

Die andere Möglichkeit ist der Bestellerkredit, also eine Absatzfinanzierung. In diesem Fall bringt das exportierende Unternehmen die vorab mithilfe der eigenen Hausbank gesicherte Finanzierung gleich mit. „Diese Variante“, so der Sparkassenexperte, „empfiehlt sich bei großen Auftragsvolumina.“ Kreditnehmer in diesem Fall wird in der Regel die Hausbank des Importeurs. Die Auszahlung erfolgt zeitanteilig nach Lieferung und Leistung an den Exporteur.

Experten wie Navarro Rubio und sein Team beraten Firmen bei diesen und allen anderen Herausforderungen im Auslandsgeschäft. Individuell natürlich – aber auch in Form virtueller Expertenworkshops.

Im April und Mai ist es wieder so weit: Bei den „Internationalen Aktionswochen“ der Sparkasse KölnBonn erfahren Unternehmen alles Wichtige rund um den Auslandszahlungsverkehr, Währungsrisiken und Forderungsabsicherung (siehe Flyer).

Eine Anmeldung ist erforderlich und direkt hier möglich: 
https://www.sparkasse-koelnbonn.de/workshop  

Mehr Informationen finden Sie in diesem Flyer:

Ihr Ansprechpartner:
Miguel Angel Navarro Rubio
Leiter Internationales Geschäft
Hahnenstraße 57, 50667 Köln
Tel. 0221 226-92089
miguel.angel.navarro.rubio@sparkasse-koelnbonn.de

Stand: 25.03.2021 10:45