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Fachkräftemangel bekämpfen – rekrutiert wird über TikTok!

Auf dem Arbeitsmarkt scheidet die ältere Generation so langsam aus. Und die junge Generation geht lieber erst eine Runde studieren oder für ein freiwilliges soziales Jahr ins Ausland. Ergo fehlt es überall an geschultem Personal. Ein neues Recruiting muss her. Die Plattform TikTok kann helfen beim TikTok Recruiting.

Der Fachkräftemangel ist allgegenwärtig. Junge Fachkräfte sind stark umkämpft, weshalb die verstaubte Anzeige in der Zeitung auf wenig Resonanz hoffen lässt. Stattdessen entscheiden sich Recruiter, die mit der Zeit gehen, für neue Ansätze, um die junge Generation ins Boot zu holen. Social Media spielt dabei die Hauptrolle, denn wer junge Fachkräfte angeln möchte, muss dort angeln, wo diese aktiv unterwegs sind. Gemeint sind die sozialen Netzwerke, in denen sich die potenziellen Kandidaten tummeln. Zu den beliebtesten Plattformen gehört TikTok.

Warum ein Umdenken erforderlich ist

Zahlreiche Unternehmen müssen sich aktuell mit den Rentenabgängen der Babyboomer auseinandersetzen und sind damit beschäftigt, die Stellen nachzubesetzen. Das bedeutet, dass die Generation Z jetzt in den Arbeitsmarkt eintritt. Im Vergleich zur alten Generation ist diese jedoch geburtenschwacher, woraus ein Bewerberrücklauf resultiert. Dies führt zu Schwierigkeiten in der Stellenbesetzung. Der Arbeitgebermarkt befindet sich im Wandel. Er wird zunehmend zu einem Arbeitnehmermarkt. Das Personalmanagement reagiert in vielen Unternehmen gleich: Bewerber werden über TikTok rekrutiert. Kein Wunder, denn die Zahlen sprechen Bände: Waren es im Jahr 2019 nur 3,2 Millionen registrierte TikTok-Nutzer, sind es 2022 bereits 11 Millionen. Und zwar nur in Deutschland.

Das sind die Vorteile des TikTok Recruiting

TikTok überzeugt die Recruiter aber nicht nur mit den hohen Nutzerzahlen, die zudem rasant ansteigen, sondern auch mit den Nutzungszeiten der User. Durchschnittlich 95 Minuten verbringt der TikTok-Nutzer täglich auf der Plattform. Der noch recht junge Anbieter holt seine Konkurrenten wie Meta und Instagram in rasanter Geschwindigkeit ein. Da wundert es nicht, dass mögliche Bewerber direkt auf der Plattform zur Bewerbung im jeweiligen Unternehmen aufgefordert werden.

Der Aufruf allein reicht nicht aus

Viele Recruiter haben bereits erkannt, dass es nicht ausreichend ist, die Generation Z zur Bewerbung zu mobilisieren. Der Bewerbungsprozess muss zudem so einfach wie möglich gestaltet sein. Das Posten einer E-Mail-Adresse, an welche die Bewerbung zu richten ist, führt dabei nicht zum gewünschten Erfolg. Denn das würde bedeuten, dass die Bewerber ihr E-Mail-Postfach aufrufen, sich einloggen und ihre Bewerbungsunterlagen versenden müssen. Und das wiederum ist mit zu viel Aufwand verbunden. Schließlich hält sich die Aufmerksamkeit bei der Vielzahl an Informationen im Social Media gerne mal in Grenzen:

Was sich nicht mit wenigen Klicks bewerkstelligen lässt, ist uninteressant. Deshalb stellen die Unternehmen entsprechende Bewerberformulare zur Verfügung. Einfach klicken, absenden, fertig. Das Hochladen von Dokumenten ist nicht erforderlich. Nicht der Bewerber bewirbt sich, sondern der Arbeitgeber kontaktiert. Dieser kommt auf den Bewerber zu und nicht umgekehrt. Wer diesen Aufwand nicht betreiben möchte, muss sich damit abfinden, dass Konkurrenzunternehmen die besten Mitarbeiter abfangen und dass sich der Fachkräftemangel damit nicht eliminieren lässt.

Stand: 07.12.2022 14:57