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Digitalisierung und Innovation: Den Fortschritt fördern

Digitalisierung und Innovation: Den Fortschritt fördern

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Im Grunde muss sich jedes Unternehmen mit der Digitalisierung auseinandersetzen. Innovation ist wichtig, kostet aber auch Geld. In NRW können Digitalisierungsvorhaben gefördert werden. Davon profitieren vor allem kleine Betriebe – wie zum Beispiel das Ingenieurbüro Dobelmann + Kroke aus Bonn.

Die zunehmende Digitalisierung ist in aller Munde. Für Unternehmen bietet sie die Chance, Geschäfts- und Produktionsprozesse zu verbessern und somit Wachstum und Produktivität zu steigern. Viele Firmen haben genau das vor. Laut der „Unternehmensbefragung 2018“ der KfW-Bankengruppe nimmt die Digitalisierung Fahrt auf: 53% der Unternehmen haben die Durchführung von Digitalisierungsvorhaben in den kommenden zwei Jahren fest eingeplant. Der Anteil stieg gegenüber der Vorjahresbefragung um 11%.

Die meisten Betriebe versprechen sich von den Investitionen Effizienzsteigerungen durch die Verknüpfung der IT zwischen Geschäftsbereichen sowie mehr Effizienz in der Produktion. Auch die Möglichkeit der Vernetzung mit dem Unternehmensumfeld sowie die Chancen auf Erschließung neuer Märkte mithilfe neuer, digitaler Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen werden in der „Unternehmensbefragung 2018“ häufig als Antriebe für entsprechende Investitionsabsichten genannt. Allerdings ergab die Befragung auch dies: Vorreiter der Digitalisierung sind große Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 50 Mio. €. Von diesen Firmen planen 87% in den kommenden zwei Jahren Digitalisierungsvorhaben. Bei den Firmen mit einem Umsatz von 1 Mio. bis 2,5 Mio. € dagegen sind es nur 44%, von den Betrieben mit einem Umsatz von unter 1 Mio. € sogar nur 32%.

Anreize für die Digitalisierung der Unternehmen

Da kommt die Nachricht gerade recht, dass nordrhein-westfälische Unternehmen mehr Unterstützung bei der Digitalisierung erhalten: Zum 1.  September startete der neue NRW.BANK. Digitalisierungskredit, der Digitalisierungsvorhaben von Betrieben mit günstigen Zinssätzen finanziert. Damit „möchten wir einen spürbaren Anreiz für die mittelständische Wirtschaft setzen, in die Digitalisierung zu investieren“, sagte Gabriela Pantring, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK, zum Start des neuen Förderprodukts. Unternehmen mit Sitz in NRW können mit dem neuen Kredit in digitale Produkte, digitale Strategien sowie digitale Produktionen und Verfahren investieren. Das zinsgünstige Darlehen mit optionaler Haftungsfreistellung ist in jeder Preisklasse derzeit etwa 1% günstiger als vergleichbare Programme der Förderbank. Der Zinssatz startet derzeit – abhängig von der Bonität des Unternehmens – ab 0%. Wie immer gilt auch bei diesem Förderprodukt der NRW.BANK das sogenannte Hausbankprinzip, sprich: Finanzierungshilfen werden über die Hausbank, also in der Regel die kontoführende Bank oder Sparkasse des Antragstellenden eingereicht und ausgezahlt.

Ein Ingenieurbüro wird digital

Eine wichtige Hausbank in Nordrhein-Westfalen ist die Sparkasse KölnBonn – die größte kommunale Sparkasse Deutschlands. Sie wirbt bei ihren Kunden für die Förderprogramme der NRW.BANK und anderer Förderinstitute. „Die Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer gerade kleinerer Unternehmen haben im Alltagsgeschäft nicht ständig Investitionen und Förderaspekte im Blick“, weiß Peter Körner, Fachberater für gewerbliche Fördermittel bei der Sparkasse KölnBonn. „Deshalb sehen wir es als unsere Aufgabe, die Firmen zu informieren und aufzuklären, denn sie profitieren erheblich von geförderten Krediten.“  Auf diese Weise ist Stephan Bach ganz frisch in den Genuss des neuen NRW.BANK.Digitalisierungskredits gelangt. Er ist einer der ersten Kunden der Sparkasse, die mit deren Unterstützung auf diese Mittel zugreifen.

Bach ist Diplom-Ingenieur und seit 2004 Geschäftsführer und Gesellschafter des Ingenieurbüros Dobelmann + Kroke GmbH. Das Unternehmen aus Bonn-Plittersdorf mit 13 Beschäftigten hat sich auf Ingenieurdienstleistungen im Kanalbau, bei der Regenwasserbehandlung und im Straßenbau spezialisiert. Hinzu kommen Aufgaben bei der Grundstücksentwässerung, Verkehrstechnik und Plan- und Datenverwaltung mit GIS-Bearbeitung sowie die Erschließungs- und Leitungsplanung bei Wasser- und Fernwärmenetzen. Auftraggeber sind zahlreiche Kommunen, darunter die Stadt Bonn, der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, das Uniklinikum Bonn, aber auch Unternehmen mit sehr großen Grundstücken. „Auf Grundlage des Landeswassergesetzes unterstützen wir unsere Auftraggeber auf ihren Liegenschaften bei der Durchführung der TV-Untersuchung per Kamera und Dichtheitsprüfung sowie bei der Schadensbewertung und möglichen Sanierungsplanungen“, fasst Stephan Bach das Dienstleistungsspektrum zusammen.

Bisher war viel Papier im Spiel, beispielsweise große Pläne bei Terminen vor Ort. „Das ist schrecklich aufwendig“, erzählt der Ingenieur, „mit der Digitalisierung lässt sich das viel effizienter und besser organisieren.“ Dank des NRW.BANK-Kredits konnte Bach nun in neue Endgeräte investieren, besonders leistungsfähige und robuste Notebooks mit ausreichend Anschlüssen und einer wichtigen Besonderheit: Der Bildschirm lässt sich komplett umklappen, sodass die Ingenieure vor Ort mit einem digitalen Stift auf dem Touchscreen Pläne, Reinigungs- oder Kontrolllisten direkt bearbeiten und geänderte Dateien auch direkt versenden können. Investiert wurde zusätzlich in Mobiltechnik – „denn nicht auf jeder Liegenschaft nden wir ein frei zugängliches WLAN, um uns ins Internet einloggen zu können“, berichtet Bach. Praktisch sei auch, Videos von der TV-Untersuchung eines Kanals integrieren zu können.

50.000 € hat das Unternehmen in die Digitalisierung investiert. Viel für einen Betrieb dieser Größenordnung. Einen Betrag in dieser Höhe könnte Bach auch aus dem Eigenkapital entnehmen. Doch aus guten Gründen entschied er sich dagegen. „Erstens sind wir auf genügendes Eigenkapital angewiesen, um Zahlungsverzögerungen bei unseren Kunden ausgleichen zu können“, erklärt der Unternehmer. „Und zweitens sind die Finanzierungskonditionen des neuen Förderprodukts enorm attraktiv.“ Mehr noch: „Wir müssen uns weiterentwickeln, und da ist der neue Förderkredit eine Gelegenheit zu investieren, die uns gerade recht kommt“, betont Bach und lobt ausdrücklich seine Bankberater. „Ich bin sehr dankbar, dass mich Peter Körner und dessen Kollegin Verona Hof auf das Produkt aufmerksam gemacht haben. Wer weiß, ob ich selbst überhaupt darauf gestoßen wäre.“

Empfehlung: Die nächste Investition prüfen

Körner kennt sich mit den Fördermodalitäten der NRW.BANK genau aus. Er weiß zum Beispiel, dass nur Vorhaben förderfähig sind, die einen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg erwarten lassen und deren Gesamtfinanzierung gesichert ist. Über diese Punkte spricht er mit den Firmenkunden, die sich für einen Förderkredit interessieren. Bestandteil der Beratung ist auch, die Sicherheiten zu prüfen und unter Umständen ein Kreditausfallrisiko über die Bürgschaftsbank Nordrhein-Westfalen abzusichern. Denn die Bonität eines Unternehmens und die Sicherheiten, die es stellen kann, sind die entscheidenden Faktoren bei der Ermittlung des passenden Endkreditnehmer Zinssatzes sowie einer Kreditvergabe.

Körner wirbt intensiv für den neuen NRW.BANK.Digitalisierungskredit. „Ich halte es angesichts des rasanten technologischen Wandels für unabdingbar, dass vor allem auch kleinere und mittlere Betriebe verstärkt in die Digitalisierung ihrer Prozesse investieren“, ist der Förderexperte überzeugt, „und dabei ist dieses neue Förderprodukt eine wichtige Unterstützung.“ Der Tipp des Experten für alle Unternehmen: „Anstehende Investitionen sollten dahingehend geprüft werden, ob und wie dabei auch Aspekte der Digitalisierung und Innovation berührt sind“, rät Körner, „denn dann können Unternehmen von einem attraktiven Förderangebot profitieren, das die Mühe der Beantragung allemal lohnt.“

Beispiele für förderfähige, digitale Innovationen:
Digitale Produktion und Verfahren
–Integration von digitalen Kundenschnittstellen (CRM-System) an das Produktionsleitsystem (Manufacturing Execution System) – vollumfängliche Vernetzung der Ressourcenplanung (ERP-   System) und Produktionssysteme (Maschineninteraktion) – Industrie 4.0
–Integration mobiler Betriebsgeräte in die Produktionssteuerung
–Investitionen in die Nutzung und den Ausbau innerbetrieblicher Breitbandnetze (größer
100 Mbit/s symmetrisch)
Digitale Produkte
–Aufbau von digitalen Plattformen
–Projekte im Bereich der Benutzerfreundlichkeit
–Entwicklung produktbegleitender und/oder Anwendersteuerungssoftware (Apps etc.)
Digitale Strategie und Organisation
–Initialisierungsaufwand für die Nutzung von Cloud-Technologien
–Entwicklung und Implementierung eines Social-Media-Kommunikationskonzepts
–Einführung digitaler Vertriebskanäle inklusive Aufbau des elektronischen Handels unter
Verwendung mobiler Betriebsgeräte (mobile e-commerce)

Quelle: NRW.BANK

peter.koerner@sparkasse-koelnbonn.de

Stand: 10.12.2018 12:47