Neuigkeiten

Startseite / Themen / Digitales Netzwerken: Bonner Wirtschaftsjunioren auf neuen Wegen

Digitales Netzwerken: Bonner Wirtschaftsjunioren auf neuen Wegen

Dieses Jahr ist alles anders. Normalerweise treffen sich die Wirtschaftsjunioren einmal im Monat in der IHK Bonn um die laufenden Projekte zu besprechen. Häufig mit externen Gästen, die Vorträge rund um das Unternehmertum, Personal, Online Marketing halten.

Wie soll es aber laufen, wenn Kontaktverbote bestehen und keiner dem anderen aus gewissen Gründen zu nahe kommen darf? Also machten sich die Wirtschaftsjunioren – wie sehr viele Unternehmen und öffentliche Einrichtungen – auf den Weg in die digitale Zusammenarbeit. Die ersten Meetings waren holprig, die Technik funktionierte nicht immer, oder es gab schlicht und einfach keine ausreichende Internetverbindung. Leider immer noch Alltag in Deutschland.

Waren diese Hürden überwunden, konnte es aber losgehen. Digitale Treffen konnten zu einem regelmäßigen Austausch zwischen den Wirtschaftsjunioren beitragen. Per Videokonferenz ließen sich die laufenden Projekte besprechen, die Planungen fürs Jahr fortsetzen und neue Mitglieder und Interessenten kennenlernen.

Auch die Spendenaktion „Kauf 1 mehr“ für Schulsachen wurde digitalisiert. So wurde ein Paypal-Spendenkonto eingerichtet. Die Geldspenden werden Eins zu Eins in Schulsachen investiert und Mitte August in der Bonner Tafel an die Kinder für einen guten Start ins neue Schuljahr verteilt.

Endet die Zeit der lokalen Treffen?
Ein klarer Vorteil ist natürlich die zeitliche Flexibilität. Es sind keine langen Anfahrten mehr zu bewältigen, man verschwendet keine Zeit mehr in Staus und ärgert sich über Baustellen auf Fahrtstrecke. Und ist das Meeting vorbei, ist man schon zu Hause bei Kind, Partner und Hund. Dies gilt natürlich nicht nur für die ehrenamtlichen Engagements, die gleichen Argumente bringen die Arbeitnehmer vor, wenn es um
Homeoffice und digitales Arbeiten geht.

Man muss den Hut ziehen vor allen den Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die es gemeinsam geschafft haben von heute auf morgen die Arbeitswelt umzukrempeln. Mal so eben digitale Arbeitsplätze für zu Hause zu schaffen und die IT-Infrastruktur umzubauen, hätte man vor einem Jahr nicht so erwarten können. Selbst Behörden, wie z.B. unsere Finanzämter – die nicht gerade Vorreiter der Digitalisierung sind – haben es geschafft, Homeoffice für Beamte einzurichten und den Betrieb aufrechtzuerhalten.

Aber wie Mark Blumberg (Blumberg Consulting GmbH) sagte: Es fehlt einfach der persönliche Kontakt, das Augenzwinkern zwischendurch, die Ironie in der Stimme oder einfach nur das Gefühl miteinander zu sprechen.

Die Mischung machts
Es wird also zukünftig nur eine Mischung aus der alten analogen Welt und der neuen digitalen Welt geben. Persönliche Treffen sind wichtig, das gilt fürs Privatleben, ehrenamtliche Engagement und für die Arbeit. Aber 100% Homeoffice – mit vielen digitalen Treffen – wird nicht ausreichen, um zukünftig Arbeiten zu können. Was sicherlich bleibt, sind weniger berufliche Reisen, da die Möglichkeiten der Videokonferenz ausgebaut und schon fleißig genutzt wurden.

Deshalb halten wir Wirtschaftsjunioren an unserem Ziel fest, den Juniorentag in Bonn auszurichten. Wie wir es in diesem Jahr hinbekommen werden? Lassen wir uns überraschen. Wir haben viele Sponsoren und Partner gefunden, und viele Junioren warten darauf sich endlich wieder zu treffen: Denn auch mit 1,5m Abstand kann man mit einem leckeren Kölsch anstoßen.

Wenn Sie beim Juniorentag dabei sein möchten, wenn Sie die Wirtschaftsjunioren kennenlernen wollen oder Interesse haben, einem Netzwerk voller spannender Persönlichkeiten beizutreten: Melden Sie sich gerne bei uns und erleben Sie, was junge Unternehmer, Führungskräfte und die, die es noch werden wollen, bewegen können – wenn man sie nur lässt.

André Hintz
Geschäftsführer und Gesellschafter der Global Steuerberatungsgesellschaft mbH
Projektleiter Juniorentag der Wirtschaftsjunioren in Bonn
www.juniorentag2020.de
Hintz@WJ-Bonn.de
Stand: 21.09.2020 09:57