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Die Funktionsweise der Altersteilzeit

(Advertorial) Grundsätzlich ist das Vorgehen sehr streng reglementiert. Die Altersteilzeit ist ein Modell, das praktisch jedem deutschen Arbeitnehmer zur Verfügung steht und das unabhängig von der aktuellen beruflichen Situation. Diesbezüglich darf man sich auch nicht verweigern, denn sobald alle Kriterien erfüllt werden, kann auch hier ein entsprechender Vertrag unterzeichnet werden. Man schafft sich ein sogenanntes Lebensarbeitszeitkonto. In gewissen Bereichen wird dieses Konto auch als Langzeitarbeitszeitkonto bezeichnet. Das Modell beginnt mit einer ersten Ansparphase. Sie reicht über das gesamte Erwerbsleben eines Mitarbeiters. Während dieser Phase geht es darum, alle Lohn- und Gehaltsbestandteile auf ein Zeitwertkonto eintragen zu lassen. Man entscheidet sich sozusagen für ein Zeitkonto und entschieden gegen eine Auszahlung des Guthabens. Mit diesem Konto kann der Arbeitnehmer gegen Ende seiner Lebensarbeitszeit seine Altersteilzeit selbst gestalten.

Flexible Gestaltung des Übertritts in das Pensionsalter
Immer mehr Menschen versuchen ihren Pensionsantritt bereits während ihres Arbeitslebens zu gestalten. Dabei geht es darum, sich bereits Zeit seines Arbeitslebens auf die Pension vorzubereiten. Die Vorteile dabei sind die Flexibilität, die sich zwangsläufig aus der Gestaltungsform ergibt. Im Fachjargon heißt diese Form des flexiblen Pensionsübertritts die Altersteilzeit. Da es in Übereinstimmung mit dem Dienstgeber zu erfolgen hat, braucht es eine Vereinbarung zwischen dem Dienstnehmer und dem Dienstgeber, welche meist in Form eines Vertrages erfolgt. Dieser Altersteilzeitvertrag wird bereits Jahre vor dem Pensionsantritt unterzeichnet. Hier dient der Vertrag auch der Sicherheit des Dienstnehmers. Gerade ältere Dienstnehmer, die es mitunter schwer auf dem Arbeitsmarkt haben, können sich mit dieser Form der Vereinbarung rechtlich absichern und damit das Recht auf ihre Altersteilzeit sichern. Der gleitende Übergang in die Pension wird damit geplant und Überraschungen auf beiden Seiten bleiben aus. Diese Regelung wurde durch die deutsche Politik bereits vor über 10 Jahren geschaffen und mehrfach novelliert. Die Änderungen betreffen vor allem die Ausdehnung der Altersteilzeit. Außerdem gibt es Neuerungen im Bereich der notwendigen Beschäftigungsdauer und der Rekrutierung einer Ersatzarbeitskraft.

Grundsätze des Modells
Grundsätzlich ist die Altersteilzeit zum Teil sehr detailliert geregelt. Im Grunde genommen kann ein Dienstnehmer die Arbeitszeit im Laufe der Jahre um etwa die Hälfte des ursprünglichen Pensums reduzieren. Der Dienstgeber hat weiterhin die Möglichkeit, das Arbeitspensum mit dem Dienstnehmer abzusprechen. Der Vorteil liegt aber klar beim Dienstnehmer.

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Stand: 19.08.2020 12:18