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Auslagerung von Unternehmensaufgaben: Zeit sparen mit Factoring
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Auslagerung von Unternehmensaufgaben: Zeit sparen mit Factoring

Die Globalisierung bringt für mittelständische Unternehmen ständig neue Herausforderungen in allen Unternehmensbereichen mit sich. Folglich werden Aktivitäten verstärkt an externe Dienstleister ausgelagert (Outsourcing), um Wettbewerbsvorteile zu generieren und sich gleichzeitig stärker auf die eigenen Kernkompetenzen konzentrieren zu können.

Beim strategischen Outsourcing werden einzelne Kernfunktionen des Unternehmens (z.B. Buchhaltung, Logistik, IT) ausgelagert. Großkonzerne, aber auch mittelständische Unternehmen nutzen Outsourcing bereits seit Jahren, um von Expertenwissen, technologischen Innovationen sowie Qualitätsverbesserungen zu profitieren und die Flexibilität zu erhöhen. Neben Kostenreduktionen rückt die Stärkung der eigenen Marktposition in den Fokus. Außerdem werden deutsche Unternehmen aufgrund des Fachkräftemangels zunehmend auf externe Experten angewiesen sein. Um eventuellen Qualitätsproblemen sowie einem höheren Koordinations- und Kontrollaufwand entgegenzuwirken, ist eine sorgfältige Auswahl des Dienstleisters erforderlich. Grundvoraussetzung für eine langfristig erfolgreiche Zusammenarbeit ist eine zuverlässige, termingerechte Leistungserbringung in ausgezeichneter Qualität.

Praxisbeispiel Factoring

Durch Auslagerung des Debitorenmanagements und des Mahnwesens können Ressourcen freigesetzt und Personalkosten eingespart werden (z.B. Kosten für die Personalsuche, Einarbeitung neuer Mitarbeiter und Weiterbildung). Die Planung von Urlaubs- bzw. Krankheitsvertretungen sowie Kapazitätsspitzen liegt beim Factor.

Personelle Entlastung in der Buchhaltung

Die Spezialisten des Factors übernehmen:

  • Kommunikation mit den Debitoren in Abstimmung mit dem Auftraggeber;
  • Kontrolle der Rechnungen auf ihre gesetzlichen Mindestanforderungen;
  • Einholen erforderlicher Liefernachweise;
  • Verbuchen der Zahlungseingänge;
  • Bereitstellung tagesaktueller „Offene-Posten-Listen“;
  • Überwachung ausstehender Forderungen;
  • Mahnprozess entsprechend rechtlicher Anforderungen in mehreren Sprachen.

Verbesserte Liquiditätsplanung

Der Unternehmer kann unabhängig vom Zahlungsverhalten und den Zahlungszielen seiner Kunden in 48 Stunden über Liquidität verfügen und durch eine regelmäßige Forderungsabtretung seine Liquiditätsplanung verbessern. In Wachstumsphasen wächst die Factoringfinanzierung flexibel mit, was langwierige Verhandlungen hinsichtlich der Ausweitung einer Kreditlinie erspart. Wenn die durch Factoring gewonnene Liquidität konsequent zum Begleichen von Lieferantenverbindlichkeiten genutzt wird, erhöht sich die Eigenkapitalquote, was zu günstigeren Kreditkonditionen aufgrund eines verbesserten Unternehmensratings führen kann.

Übernahme vertraglicher Obliegenheiten im Rahmen einer Warenkreditversicherung

Die abgetretenen Forderungen sind zu 100% vor Ausfall geschützt. Der Factor übernimmt bei einem bestehenden Warenkreditversicherungsvertrag lückenlos diverse Obliegenheiten, deren Einhaltung die Grundvoraussetzung für den Versicherungsschutz darstellen, z.B.:

  • Limitüberwachungen, Limitbedarfsklärungen und Limitbeantragungen
  • Mitteilung limitrelevanter Veränderungen an den Versicherer
  • Bearbeitung von Rückfragen des Versicherers
  • Einholung der Zustimmung des Versicherers bezüglich Teilzahlungsanfragen oder Zahlungszielverlängerungen
  • Schadenmeldungen an den Versicherer und Forderungsanmeldung im Insolvenzfall
  • Meldung von Zahlungszielüberschreitungen.

 

Kerstin Steidte-Megerlin
Vorstand der Dresdner Factoring AG

Kontakt:

Dresdner Factoring AG
Glacisstraße 2
01099 Dresden
Tel.: 0351 888 55 111
E-Mail: anfrage@dresdner-factoring.de

Stand: 05.05.2017 09:39