Seit mehr als fünf Jahrzehnten steht Johannes Zurnieden für unternehmerischen Mut, Verlässlichkeit und eine besondere Unternehmenskultur. Mit Phoenix Reisen hat er ein Unternehmen aufgebaut, das bis heute von Vertrauen und langfristigem Denken geprägt ist. Und das – von Bonn gesteuert – Kreuzfahrten in die ganze Welt anbietet. Zum 200. Jubiläum der Sparkasse KölnBonn blickt er auf eine Zusammenarbeit zurück, die besonders in unruhigen Zeiten ihre Stärke bewiesen hat.
Herr Zurnieden, Sie haben Phoenix Reisen vor über 50 Jahren gegründet. Was prägt Ihr Unternehmen bis heute?
Von Anfang an war mir wichtig, dass wir nicht nur Reisen verkaufen, sondern ein Gefühl von Verlässlichkeit und persönlicher Nähe schaffen.
Diese Haltung hat sich gehalten. Auch wenn ich heute nicht mehr alles selbst verantworte, spürt man im Unternehmen noch immer eine sehr familiäre Atmosphäre.
Viele Mitarbeitende sind seit Jahrzehnten bei uns, teilweise sogar in der zweiten oder dritten Generation. Das funktioniert nur auf einer echten Vertrauensbasis.
Vertrauen scheint auch in Ihrer Zusammenarbeit mit der Sparkasse KölnBonn eine zentrale Rolle zu spielen. Wie kam es dazu?
Tatsächlich war die Sparkasse KölnBonn nicht unsere erste Bankverbindung. Das hat sich erst in einer entscheidenden Phase geändert. Während der Finanzkrise 2007/2008 standen wir vor einer wichtigen Investition. Banken waren zu dieser Zeit eher zurückhaltend und wenig risikobereit.
Und die Sparkasse KölnBonn hat anders reagiert?
Ja, genau. Dort hat man sich die Situation genau angesehen, unser Konzept analysiert und nach einer ersten Zusage das eigene Wort gehalten. Das war für uns als Unternehmen ein wichtiges Signal.
Auch während der COVID19-Pandemie, in der nicht nur wir, sondern die gesamte Reisebranche, schwer betroffen waren, stand die Sparkasse KölnBonn verlässlich an unserer Seite. Ich sage es gerne ganz klar: Ein Wort der Sparkasse KölnBonn zählt, damals wie heute. Darauf konnten wir uns immer verlassen.
Welche Bedeutung hat diese Verlässlichkeit für Ihr Unternehmen?
Eine sehr große. In solchen Momenten entscheidet sich, ob ein Unternehmen wachsen kann oder nicht. Die Sparkasse hat uns nicht nur finanziell unterstützt, sie hat unternehmerisches Handeln ermöglicht. Das vergisst man nicht.
Gab es darüber hinaus Aspekte in der Zusammenarbeit, die Sie besonders geprägt haben?
Wir haben die Sparkasse KölnBonn immer als Partnerin erlebt, die mitdenkt und langfristig orientiert ist. Kontinuität ist für uns ein wichtiger Wert. Sie schafft Planungssicherheit und erleichtert unternehmerische Entscheidungen.
Wenn Sie auf die Entwicklung Ihres Unternehmens blicken: Welche Rolle spielen solche Partnerschaften langfristig?
Eine entscheidende. Unternehmen entwickeln sich nicht isoliert, sondern immer im Zusammenspiel mit verlässlichen Partnern.
Gerade in einer Branche wie dem Tourismus, die von äußeren Einflüssen geprägt ist, braucht es Stabilität im Hintergrund. Die Zuverlässigkeit der Sparkasse KölnBonn hat uns genau diese Stabilität gegeben.
Sie sprechen oft von Werten. Spiegelt sich das auch in Ihrem gesellschaftlichen Engagement wider?
Absolut. Für mich gehört unternehmerischer Erfolg immer auch mit Verantwortung zusammen. Wir engagieren uns in verschiedenen sozialen Projekten und versuchen, etwas zurückzugeben. Das verbindet uns auch mit der Sparkasse KölnBonn, die ähnlich denkt und handelt.
Die Sparkasse KölnBonn feiert ihr 200-jähriges Jubiläum. Was möchten Sie ihr mit auf den Weg geben?
Zum Jubiläum gratulieren wir von Phoenix Reisen ganz herzlich. Wir freuen uns auf die vielen Jahre, die noch kommen und bedanken uns für die gute Zusammenarbeit mit der Sparkasse KölnBonn.
Herr Zurnieden, vielen Dank für das Gespräch!

Johannes Zurnieden, Geschäftsführer Phoenix Reisen GmbHFoto: Phoenix Reisen GmbH
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finden Sie hier: sparkasse-koelnbonn.de/200
