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Wie gewährleiste ich den Arbeitsschutz meiner Angestellten?

Wie gewährleiste ich den Arbeitsschutz meiner Angestellten?

Für Arbeitgeber spielt das Thema Arbeitssicherheit eine der zentralen Rollen im Geschäftsleben. Denn mangelnde Sicherheit am Arbeitsplatz führt nicht nur zu Problemen bei den regelmäßigen Kontrollen der Betriebe, sondern kann sich im Falle eines schweren Unfalls zu einer echten Krise ausweiten. Denn dann steht gegebenenfalls die Frage im Raum, wer für die zum Teil immens hohen Folgeschäden aufkommt. Hier ist eine vorausschauende Planung daher das A und O.

 

Die Sicherheit jedes Arbeitsplatzes ernst nehmen

 

Bevor Maßnahmen zur Verbesserung des Gesundheitsschutzes ergriffen werden geht es zunächst darum, eine Bestandsaufnahme des jeweiligen Betriebs vorzunehmen. Hierfür überprüfen externe Fachkräfte die Arbeitsstätten und Arbeitsplätze auf Herz und Nieren. Häufig sind hier Teams im Einsatz, da viele gesundheitliche Aspekte durch einen entsprechend geschulten Arzt nachgeprüft werden müssen. Hierbei wird für jeden einzelnen Arbeitsplatz eine Gefährdungsbeurteilung erstellt. Gleiches gilt für gemeinschaftlich genutzte Küchen, Pausen- und Waschräume. Der Grad der Maßnahmen bestimmt sich dabei vor allem anhand der Erfahrungen innerhalb der jeweiligen Branche.

 

Verantwortung auf vielen Schultern

 

Verantwortlich für die Arbeitssicherheit zeichnet der Unternehmer bzw. die leitenden Angestellten für ihre Bereiche. Überprüft werden diese von der vor Ort zuständigen Behörde. Da dieser Rechtsbereich als Teil des Polizeirechts dem jeweiligen Landesrecht unterliegt, ergeben sich hier landauf landab zum Teil große Unterschiede in Bezug auf Zuständigkeiten. Regelmäßig sind diese Aufgaben allerdings beim zuständigen Gewerbeaufsichtsamt auf Gemeinde- oder Kreisebene angesiedelt. Die entsprechende Kontrollpflicht ist in § 21 Abs. 1 des Arbeitsschutzgesetzes geregelt. Neben diesen Behörden unterliegen arbeitsschutzrechtliche Bestimmungen aber auch der Aufsicht durch die gesetzlichen Unfallversicherungen. Gemäß deren Richtlinien wirken diese vor allem im Rahmen der Gefährdungsbeurteilungen nach § 5 des Arbeitsschutzgesetzes mit. Die Zuständigkeit ist hierbei nach der Mitgliedschaft des Betriebs auf unterschiedlichen Unfallversicherungen verteilt.

 

Auch eine Frage der richtigen Kleidung

 

Zu einem wirksamen Arbeitsschutz gehört jedoch nicht nur die gesetzeskonforme Einrichtung der Arbeitsplätze, sondern auch Ausrüstung der Arbeitskräfte. Die Arbeitskleidung spielt hierbei vor allem bei den so genannten gefahrgeneigten Tätigkeiten eine besonders wichtige Rolle. Denn beim Umgang mit schweren Materialien oder gefährlichen Chemikalien sorgt die richtige Schutzkleidung für eine Minimierung des Unfallrisikos. Wer hier als Arbeitgeber spart, spart an der falschen Stelle. Denn vernünftige Arbeitskleidung, die schützt und außerdem noch gut sitzt muss nicht immer zwingend aus überteuerten Spezialanfertigungen bestehen. Eine gute Übersicht über die verschiedenen Formen von schützender Arbeitskleidung ist im Internet unter Engelbert-Strauss.de zu finden.

 

Auf die Regelmäßigkeit kommt es an

 

Ein Fehler den viele Arbeitgeber begehen ist die Vernachlässigung der regelmäßigen Überprüfung der arbeitsschutztechnischen Vorrichtungen im Betrieb. Um einen effektiven Schutz gewährleisten zu können ist es aber unerlässlich, hier eine routinemäßige Kontinuität in der Überprüfung der Sicherheitsaspekte am Arbeitsplatz zu entwickeln. Denn nur wenn die Maschinen und Geräte regelmäßig gewartet wurden und die Notfallübungen turnusgemäß durchgeführt wurden können die im Betrieb implementieren Vorrichtungen und Abläufe im Fall der Fälle auch wirklich greifen.

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