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Weiterbildung während des Berufs und der Ausbildung
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Weiterbildung während des Berufs und der Ausbildung

Bereits während der Ausbildung macht eine Weiterbildung Sinn – genauso wie später im Beruf. Denn schließlich ist der Arbeitsmarkt hart umkämpft und wer mit ein paar besonderen Leistungen trumpfen kann, sichert sich entscheidende Vorteile. Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter mit einem entsprechenden Fortbildungsangebot fördern, binden die Arbeitnehmer nachhaltig an sich und sorgen so für einen gut ausgebildeten Nachwuchs.

Wann eine Weiterbildung sinnvoll ist

Wer neben der Arbeit noch für eine besondere EDV-Anwendung oder für ein Sprachzertifikat die Schulbank drückt, zeigt Leistungsbereitschaft und Motivation. Außerdem kann er mehr bieten als die Kollegen. Arbeitgeber wissen Weiterbildungsangebote als Fernlehrgang (Angebote gibt es zum Beispiel hier: http://www.sgd.de/) ebenfalls zu schätzen. Denn teilweise werden Weiterbildungen notwendig, weil sich während der Ausbildung Defizite zeigen oder weil der Betrieb umstellt und eine Zusatzausbildung notwendig wird.

Was der Betrieb oder die Schule nicht hergibt, muss in Eigenregie nachgeholt werden. Es ist nicht immer die mangelnde Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter und Azubis, warum eine Weiterbildung notwendig wird. Gerade Unternehmen, die keine eigene Ausbildungs-Struktur haben oder keine ausreichende Personaldecke, nehmen immer häufiger die Angebote externer Dienstleister an.

Der Leistungsabfall von Arbeitern und Azubis

Hinzu kommt, dass gerade jüngere Auszubildende häufig noch nicht ausbildungsreif sind. Auch in diesen Fällen sind Unternehmen dazu gezwungen, ihre Auszubildenden entsprechend nachzuschulen. Mit eine der Ursachen hierfür ist die Praxisferne der Schulen in Deutschland.

Außerdem haben sich in den letzten Jahrzehnten in Deutschland einige tiefgreifende Veränderungen in der Gesellschaft ergeben, die sich gegebenenfalls auf junge Menschen auswirken. So trägt der steigende Fernseh- und Internetkonsum mit dazu bei, dass einige grundlegend soziale Kompetenzen kaum mehr vorhanden sind. Die Berufsschule alleine kann diese Probleme nicht lösen.

In den Fokus geraten dann die Familien, die dafür verantwortlich sind, um soziale Kompetenzen entsprechend zu fördern. Doch wer genau hinsieht, stellt schnell fest, dass das Problem noch viel vielschichtiger ist. Denn in den letzten Jahrzehnten ist es in Deutschland üblich geworden, dass beide Elternteile einem Beruf nachgehen. Daher fehlt es in der Familie mitunter an Zeit, um die Entwicklung der Kinder genauer zu betrachten. Zudem fehlt den Eltern oftmals selbst die entsprechende Ausbildung, um die Schullaufbahn ihres Nachwuchses begleiten und entsprechend unterstützen zu können.

Förderangebote für junge Arbeitnehmer und Azubis

Je mehr die Fördermaßnahmen mit dem Unternehmen verflochten ist, desto mehr werden junge Menschen den Rückhalt des Unternehmens spüren. Nicht jede Weitebildungsmaßnahme ist sinnvoll und es gilt gemeinsam mit dem Auszubildenden abzuwägen, welche Programm in Anspruch genommen werden.

Auszubildende und Arbeitnehmer haben einen rechtlichen Anspruch auf Bildungsurlaub. Mit einem Fernstudium können Weiterbildungen aber auch sehr gut neben der Arbeits- und Ausbildungszeit laufen, da die Zeiteinteilung in der Regel frei ist. Die Kosten für solche Maßnahmen könnten unter bestimmten Umständen vom Arbeitgeber steuerfrei erstattet werden.

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