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Vorteile einer Weiterbildung im IT-Bereich
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Vorteile einer Weiterbildung im IT-Bereich

Die Digitalisierung der Arbeitswelt schreitet weiter voran, auch für mittelständische Unternehmen. Die Investitionen in IT-Produkte bringen entscheidende Vorteile mit sich, ebenso die Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter in diesen Systemen.

Die Rolle der Weiterbildung für Unternehmen und Mitarbeiter

Laut der IW-Weiterbildungserhebung aus dem Jahr 2014 haben 85,6 Prozent der kleinen Betriebe (1-49 Mitarbeiter), 95,9 Prozent der mittleren (50-249 Mitarbeiter) und 99,5 Prozent der großen mittelständischen Unternehmen (über 250 Mitarbeiter) an einer betrieblichen Weiterbildung teilgenommen. Die Werte in kleinen Unternehmen sind niedriger, da dort oftmals der Bedarf nach Fortbildung nicht als solcher erkannt wird. Die Ressource Zeit spielt außerdem eine maßgebliche Rolle.

Jedoch haben Weiterbildungsmaßnahmen eine große Wirkung, sowohl nach innen als auch nach außen. Zunächst steigern Fortbildungen die Leistungsfähigkeit und Produktivität der Angestellten. Wenn eine neue Stelle zu besetzen ist, kann das Unternehmen einem bestehenden Mitarbeiter beispielsweise SAP Seminare ermöglichen. So werden dessen Fähigkeiten um die notwendigen Kompetenzen für die neue Stelle ergänzt. Die Chance ist damit größer, den Mitarbeiter länger an die Firma zu binden. Auch nach außen hin erscheint das Unternehmen attraktiver, denn Bewerber erkennen darin, dass ihre Arbeit wertgeschätzt wird und die Firma bereit ist, in sie zu investieren.

Bevor die Entscheidung für eine Weiterbildung fällt, sollten die beteiligten Parteien offen miteinander diskutieren, welche Art der Fortbildung in welchem Umfang notwendig ist. Genügt eine allgemeine Einführung in das neue IT-System oder sollen spezifische Kenntnisse vermittelt werden?

Die Bedeutung von IT-Systemen für Unternehmen

Wer heutzutage im internationalen Wettbewerb Schritt halten will, kann auf digitale Geschäftsprozesse nicht verzichten, ob es sich dabei um die Abfrage und Speicherung von Kundendaten und Konteninformationen handelt oder um die Erstellung der Gehaltsabrechnungen. Unter Geschäftsprozessen werden „strukturierte Abfolgen von Aktivitäten“ verstanden, „um geschäftliche und personenbezogene Daten innerhalb eines Unternehmens zu erheben, zu verarbeiten und zu nutzen“. So definiert Thomas Laurer vom Projekt GESINE diesen Begriff. Werden diese Prozesse von der analogen in die digitale Welt übertragen, verbessert dies die Steuerung und Entscheidungsfindung in Unternehmen. Mit einem auf den Betrieb abgestimmten IT-System können Prozesse zunehmend standardisiert werden. Damit kann das Unternehmen nicht nur seine Wettbewerbsposition stärken, sondern auch indirekt seine Umsatzrendite steigern.

Im digitalen Wettbewerb rücken Themen wie Informationssicherheit, Datenschutz und die Vergleichbarkeit von Produkten und Angeboten in den Fokus des Interesses. Angestellte nutzen zudem mobile Geräte wie Smartphones und Tablets, die größere Gefahrenquellen für den Datenklau darstellen als Desktop-PCs. Des Weiteren werden aufgrund einer neuen EU-Richtlinie in den nächsten zwei bis fünf Jahre alle öffentlichen Ausschreibungen nur noch in digitaler Form publik gemacht werden. Da mittelständische Unternehmen einen Teil ihrer Projekte bei öffentlichen Trägern akquirieren, ist nicht nur für diesen Bereich eine kompetente Weiterbildung der Mitarbeiter erforderlich.

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