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Verzicht auf Pensionszusage: Wann droht der Zufluss von Arbeitslohn?

Verzichtet der beherrschende Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH auf eine werthaltige unverfallbare Pensionszusage mit der Konsequenz einer verdeckten Einlage in die GmbH, führt dies bei ihm zu einem entsprechenden Zufluss von steuerpflichtigem Arbeitslohn. Darauf, dass der Verzicht nach einer Gehaltsreduzierung zur Vermeidung einer Überversorgung ausgesprochen wurde, kommt es nicht an. Vielmehr sind nach dem Urteil des FG Baden-Württemberg vom 22.12.2015 (Az. 8 K 380/13) für die Beurteilung der gesellschaftlichen Veranlassung die Grundsätze des Bundesarbeitsgerichts zur Zulässigkeit des Entzugs erdienter Ansprüche auf Altersversorgung heranzuziehen. Da das FG mit dieser Argumentation Neuland betritt, wurde die Revision zugelassen (Az. VI R 4/16).

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