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Sonderregelungen bei der Altersvorsorge

Sonderregelungen bei der Altersvorsorge

Vorsorgeregelungen zeichnen sich selten durch transparente Inhalte aus. Im Kleingedruckten versteckte Zusätze und Sonderregelungen sind für die sorgenfreie Vorsorge eine ernste Gefahr. Schon kleinste Veränderungen können schwere Folgen haben.

Der Begriff Kleingedrucktes wird häufig mit komplexen Inhalten, unbequemen Zusätzen sowie der schwer lesbaren Schriftgröße in Verbindung gebracht. Gerne wird dieser Teil nur überflogen oder erst gar nicht beachtet. Dabei sind es gerade die „versteckten“ Zusätze durch die sich Vor- und Nachteile einer Vereinbarung offenbaren. Vor allem bei der Erstellung eines Vorsorgewerks für das Leben nach der aktiven Arbeitszeit kann das weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen.

Hier müssen viele verschiedene Faktoren aus dem privaten und beruflichen Bereich miteinbezogen und jede mögliche Veränderung bedacht werden. Die Unterlagen erreichen so eine schwer überschaubare Anzahl an festgelegten Sonderfällen und Regelungen. Durch eine einzige Unterschrift übernimmt der Kunde das Komplettpaket, mitsamt seinen gerne hervorgehobenen Vorteilen und den im Kleingedruckten verborgenen Einschränkungen.

Strafzettel mit Folgen

Welchen Sonderregelungen und Einschränkungen er wirklich zugestimmt hat, wird dem Kunden meistens erst deutlich, wenn der betreffende Fall eintritt. Vorsorgeexperte Tilman Hoerner, der seit 37 Jahren auf dem Gebiet der Vorsorgeberatung tätig ist, weiß aus Erfahrung, dass so schon scheinbar unbedeutende Ereignisse das Vorsorgewerk ins Wanken bringen können:

„Ein neuer Mandant, der zu uns kam, hat einen Strafzettel wegen überhöhter Geschwindigkeit bekommen. Das kann jedem mal passieren. Ihm war nicht klar, dass im Kleingedruckten seines Vorsorgevertrags ein unberechenbarer Absatz zum Thema Verkehrsstraftat stand.

Er hätte also bei einem Unfall sei nen Versicherungsschutz bei Berufsunfähigkeit verloren und mit leeren Händen dagestanden.“ Jetzt musste er versuchen, den Schaden soweit es geht in Grenzen zu halten. Hoerner & Hoerner sorgt dabei für Vorsorgesicherheit. Zusätzlich kann auch die Rechtssicherheit durch kooperierende Rechtsanwälte sichergestellt werden. Die Anzahl an versteckten Einschränkungen in der Vorsorge ist ebenso vielfältig, wie die Varianten selbst. Bewusst nebulös formuliert, soll so sichergestellt werden, dass der Versicherer die Kontrolle hat.

Der Kunde hat daher oft das Nachsehen. Wirkte die Vorsorge auf den ersten Blick wasserdicht, fällt sie im nächsten Moment wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Vor allem wenn sich die Anforderung an die Vorsorge unerwartet ändert, kommen die Feinheiten zum Tragen. Ist man zum Beispiel als Gesellschafter-Geschäftsführer gezwungen, durch einen plötzlichen Krankheitsfall oder geschäftliche Umwälzungen die aktive Zeit vorzeitig zu beenden, kann das zu massiven Problemen führen. Unerwartet ist der Versicherte nun darauf angewiesen, früher als geplant auf die angelegten Pensionszusagen zurückzugreifen. „Das Leben unterliegt ständigen Veränderungen, die man als Kunde bei der Einrichtung der Vorsorge oft nicht im Blick hat, wohingegen sich die Versicherer im Kleingedruckten gerne dagegen absichern.“

Komplexe Formulierungen

Solche Sonderfälle sind immer wieder im Kleingedruckten von Vorsorgeregelungen zu finden. Doch selbst wer sich dessen bewusst ist und seine Vorsorge vor der Unterzeichnung genau unter die Lupe nimmt, ist vor Fallstricken im Kleingedruckten nicht geschützt. Die negativen Zusätze werden gerne hinter umständlichen und undurchsichtigen Formulierungen sowie Paragrafen versteckt und sind ohne die nötige Fachexpertise kaum ausfindig zu machen. Hoerner bestätigt dies: „Auch wenn man in Zeiten des Internets schnell an Informationen zu dem Thema Vorsorge gelangt, bedeutet das nicht, dass man alle Details vollständig durchschaut.

Dafür sind die zugänglichen Inhalte zu unspezifisch. Wenn überhaupt kratzt man nur an der Oberfläche des Konstrukts.“ Das ‚Fachkauderwelsch‘ soll die negativen Facetten vor dem Kunden verschleiern, während gleichzeitig die positiven Aspekte durch klar verständliche Formulierungen hervorgehoben werden. Dass es keine Seltenheit ist, Versicherte über die Einschränkungen und Zusätze in Vorsorgeverträgen im Unklaren zu lassen, zeigen auch Verbraucherportale, wie zum Beispiel Stiftung Warentest. Immer wieder wenden sich Bürger an die Institutionen, weil sie sich von den Konditionen und Zusätzen ihrer Vertragspartner bei der Erstellung ihrer Vorsorge getäuscht fühlen. Auch hier sind es vor allem Versicherte, denen erst bei der Auszahlung ihrer langjährig angelegten Vorsorgeverträge bewusst wird, dass sie keineswegs sorgenfrei versorgt sind – eine Folge des komplizierten Konstrukts und des generell weit verbreiteten Informationsdefizits über die tatsächlichen Konditionen der eigenen Vorsorge.

Spezialisten sind gefragt

Für die Planung der Vorsorge ist es deswegen wichtiger denn je, eng mit Experten auf dem Gebiet der Vorsorge zusammenzuarbeiten. Diese sind meistens aufgrund der Komplexität der Thematik darauf spezialisiert, sich dem Aufbau eines maßgeschneiderten Vorsorgewerks zu widmen. Bei einer Honorarberatung wird ein möglicher Entscheidungskonflikt des Beraters aufgelöst. Die Zahlung eines Honorars führt zu einer Beratung frei von Eigeninteresse.
Somit stehen bei Hoerner & Hoerner nur die persönlichen Belange, Erwartungen und Ziele der Mandanten im Mittelpunkt der Beratung, um eine maßgeschneiderte Vorsorge zu realisieren. 

Diese stellt gleichzeitig sicher, dass sich die Unklarheiten und plötzlichen Veränderungen des seinerseits ausgesuchten Vorsorgewerks nicht in Frust und Unzufriedenheit der Versorgten niederschlägt. Dies geschieht auf den Säulen Vorsorgesicherheit durch Hoerner & Hoerner, Rechtssicherheit durch kooperierende Rechtsanwälte und Steuersicherheit durch kooperierende Steuerberater. Nicht ohne Grund wird die persönliche, nachhaltige Betreuung der Kunden bei Dienstleistern im Bereich der Vorsorge immer beliebter.
Diese Entwicklung ist das Ergebnis des langjährigen Versteckspiels unter dem Deckmantel des Begriffs Kleingedrucktes und für die Mandanten nur zu begrüßen. Trotzdem sollte man sich auch weiterhin nicht auf die Transparenz des ausgesuchten Vorsorgewerks verlassen und mit unabhängigen Fachleuten zusammenarbeiten, um eine sorgenfreie Vorsorge zu garantieren und so böse Überraschungen nach Vertragsabschluss von vornherein zu verhindern.

Zum Unternehmen

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Hoerner & Hoerner wurde 1978 gegründet und zählt zu den etablierten, unabhängigen Beratern in Deutschland. Persönliche, individuelle und nachhaltige Vorsorgekonzepte werden für Mitarbeiter, Geschäftsführer und Gesellschafter entwickelt. Die langjährige Erfahrung der Mitarbeiter von Hoerner & Hoerner, deren Qualifikation, Verlässlichkeit und Einsatzbereitschaft sind ein wertvolles Gut und wesentliche Bestandteile des Beratungsangebots. Persönliche Belange, Erwartungen und Ziele der Mandanten stehen im Mittelpunkt der Beratung, um eine maßgeschneiderte Vorsorge icherzustellen.

www.hoerner-hoerner.de

Veranstaltungshinweise

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Pensionszusagen – Wie geht´s weiter?
Köln, 8.10.2015, 14.00 Uhr und 17.30 Uhr
Im Rahmen von vereinbarten Versorgungszusagen gibt es Risiken. Die konzeptionelle Gestaltung unterliegt einem ständigen Wandel. Anhand eines Praxisbeispiels werden die Seminarteilnehmer feststellen, wie kreativ man in diesem Bereich maßgeschneiderte Lösungen für bestehende Pensionszusagen erarbeiten kann.
Anmeldung unter: www.hoerner-hoerner.de/anmelden

Networking-Veranstaltung Vortrag Mitarbeiterbindung mit anschließender Weinprobe Köln,
19.11.2015, 18 bis 21.30 Uhr
Viele Unternehmen unterschätzen die Belastung durch den Weggang von Mitarbeitern. Gleichzeitig steigt der Wettbewerb um gute Arbeitnehmer und Fachkräfte stetig. Mit der richtigen Vorgehensweise beugen Unternehmer unerwarteten Kosten und dem Verlust von Knowhow vor. Die Teilnehmer erfahren, wie sie sich als attraktiver Arbeitgeber platzieren, um ihre Zukunft zu sichern und Mitarbeiter langfristig an sich binden zu können. Nach dem Vortrag werden persönliche Fragen in entspannter Atmosphäre beantwortet. „In vino veritas“ – schon die Römer wussten den Wein zu schätzen. Bei der anschließenden Weinprobe erhalten die Besucher einen Einblick in die Welt des Weins und haben dabei die Chance, ihr Netzwerk zu erweitern und spannende Unternehmer aus der Region kennenzulernen.

Anmeldung unter: www.hoerner-hoerner.de/anmelden

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