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Prozesskostenhilfe für eine GmbH: Wann ist der Antrag auf Prozesskostenhilfe begründet?

Die Gewährung von Prozesskostenhilfe für eine GmbH in Liquidation setzt nach dem Beschluss des BFH vom 18.1.2017 (Az. V S 37/16 (PKH)) unter anderem voraus, dass die Unterlassung der Rechtsverfolgung oder -verteidigung allgemeinen Interessen zuwiderläuft. Diese Voraussetzung ist nicht erfüllt, wenn eine GmbH beabsichtigt, eine Nichtzulassungsbeschwerde einzulegen, um einen geltend gemachten Vorsteuerabzug durchzusetzen. Insoweit sind nur die Interessen der GmbH bzw. ihres alleinigen, mittellosen Gesellschafters betroffen.