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Mobile first: Die Mischung macht’s
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Mobile first: Die Mischung macht’s

Ganz im Zeichen des Themas „Mobiles Werben – Wie geht denn das?“ stand der Vortrag beim Gründer- und Unternehmer-Netzwerk alpha-Treff im Universitätsclub Bonn. Heiko Oberlies, der Digitalisierungsexperte der IHK Bonn/Rhein-Sieg, analysierte die Entwicklung des mobilen Marketings und dessen Potenziale für Gründer und Jungunternehmer.

Aktuell werden in Deutschland 8,72 Mrd. € im mobilen Internet und unter Einsatz mobiler Bezahlverfahren mit steigender Tendenz umgesetzt. „Wir befinden uns längst in einer ‚Post-PC-Ära’ in der die mobile Internetnutzung und die Anzahl der mobilen Endgeräte die der stationären übersteigt“, ist Oberlies überzeugt. Dies erfordere nicht nur ein strategisches Umdenken, sondern auch Investitionsbereitschaft in ein zukunftsfähiges Unternehmensmarketing. Damit Unternehmen also nicht den Anschluss an den Wettbewerb verlieren, sollten sie die wichtigsten Entwicklungen und Trends bei der Nutzung mobiler Medien immer im Blick haben. Ob jeder Trend oder jede technische Entwicklung dann für das eigene Unternehmen umgesetzt werden kann bzw. sollte, steht auf einem anderen Blatt. Fakt ist aber, dass die mobile Nutzung heute immer häufiger der stationären (mit dem PC) vorgezogen wird.

Rasante Entwicklung

Erst 2007 hat Apple das erste iPhone herausgebracht und damit eine rasante (R)Evolution von Angeboten und Diensten ausgelöst. Verbreitung und Nutzung mobiler Endgeräte, Werbeformen und Technologien, z.B. Apps, QR-Codes, Local Based Services (LBS) und sogenannte Beacons, sind inzwischen signifikant gestiegen.

Passgenaue Strategien

Unternehmer sollten sich demnach bei der Entwicklung ihrer Marketingstrategie vorab fragen:

  1. Mit welchem Angebot, zu welchem Preis, in welcher Form, an welchem Ort sie an welche Kunden herantreten?
  2. Wo sich ihre Zielgruppe befindet?
  3. Wie man die höchste Aufmerksamkeit mit den wenigsten Streuverlusten erreicht?
  4. Was den Kunden einen konkreten Nutzen bringt?
  5. Was den Zielgruppen Spaß macht und was innovativ ist?

„Auf die richtige Mischung mobiler Werbeformen und Technologien kommt es an“, argumentiert Oberlies. Wer die Grundlagen seiner Marketingplanung auf dem neusten Stand halten will, darf wichtige Trends nicht übersehen.

Gabriele vom Feld (Dipl.-Betriebswirtin)

Die Seenotretter