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Mahnungen – Was Sie wissen sollten
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Mahnungen – Was Sie wissen sollten

(Advertorial) Eine Mahnung ist eine Aufforderung eines Gläubigers an einen Schuldner, die geschuldete Leistung zu erbringen. Sie erfolgt einseitig durch den Gläubiger und ist durch den Schuldner empfangsbedürftig.  Man ermahnt einen Kunden, eine offene Rechnung zu begleichen. Wenn die Zahlung trotz schriftlich verschickter Mahnungen nicht beglichen wird, helfen oft Inkassoanwälte weiter. Diese helfen die Forderungen erfolgreich einzuziehen. Weitere Informationen finden Sie beispielsweise bei den Flegl Rechtsanwälten.

Das Mahnschreiben

Um einen Schuldner in Verzug zu bringen, benötigen Sie meistens, aber nicht immer, ein Mahnschreiben. Hier genügt schon eine einzige Mahnung. Es entspricht allerdings den gesellschaftlichen Gepflogenheiten, drei Mahnschreiben zu versenden. Damit die Mahnung wirksam ist, muss sie vom Schuldner empfangen werden, an eine bestimmte Form ist sie nicht gebunden. Dennoch sollten einige Punkte beachtet werden, um Klarheit darüber zu verschaffen, um welche Zahlungsforderung es geht. Das Mahnschreiben sollte immer das Rechnungsdatum, die Rechnungsnummer und die Fälligkeit der Rechnung angeben werden. Der Betrag darf natürlich auch nicht fehlen. Die Mahnungen sollten immer zügig hintereinander verschickt werden und in jeder Mahnung sollte eine angemessene Frist gesetzt werden, häufig sieben bis vierzehn Tage, die weder zu kurz noch zu lang ist. Im Internet lassen sich sogenannte Mahnungsmuster finden, die Ihnen gute Ideen für die eigene Mahnung geben können.

Ist eine Mahnung bereits fällig?

Um den Kunden nicht zu auf dem falschen Fuß zu erwischen, ist es empfehlenswert, erst einmal eine freundliche Zahlungserinnerung zu versenden. Bei Kunden, die sonst zuverlässig bezahlen, genügt häufig schon ein Telefonat, damit die Rechnung beglichen wird. Sollte eine freundliche Aufforderung jedoch nicht den gewünschten Erfolg bringen, sollte der Schuldner schriftlich ermahnt werden. Während die erste Mahnung noch höflich formuliert werden sollte, kann in der zweiten Mahnung bereits mit unangenehmen Folgen wie dem gerichtlichen Mahnbescheid gedroht werden. Die letzte Mahnung sollte so formuliert sein, dass dem Schuldner klar zum Ausdruck gebracht wird, dass die Forderungen gerichtlich geltend gemacht werden.

Der Verzug

Der Zweck der Mahnung ist es, den Kunden an die Begleichung der Rechnung zu erinnern, aber auch ihn dadurch in Verzug zu bringen. Allerdings dient sie auch dem Schutz des Schuldners, damit dieser die negativen Folgen des Verzugs abwenden kann. Der Verzug tritt immer dann ein, wenn der Schuldner bei Fälligkeit keine Begleichung leistet und auch auf weitere Mahnungen keine Reaktion zeigt. Ab dem Zeitpunkt des Verzugs müssen sämtliche Verzugsschaden vom Schuldner ersetzt werden. Darunter fallen beispielsweise Kosten wie Mahnkosten, Anwaltskosten und Zinsen.

Um dies zu vermeiden, können Sie als Gläubiger mit bestimmten Strategien Zahlungsausfälle vermeiden oder aber als Schuldner die Rechnung fristgerecht bezahlen.

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