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Hilfreiches Werkzeug zur Selbstbewertung: Potente Unternehmensgesundheit
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Hilfreiches Werkzeug zur Selbstbewertung: Potente Unternehmensgesundheit

Der Check „Gesundheit“ der Initiative neue Qualität der Arbeit (kurz: INQA) bietet vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen die kostenlose Möglichkeit der Selbstbewertung. Im Zentrum steht die Frage: Wie gut nutzt und fördert das eigene Unternehmen die gesundheitlichen Ressourcen seiner Mitarbeiter für den Unternehmenserfolg?

Ein gesundes Unternehmen basiert auf der Gesundheit seiner Beschäftigten. Wie Potenziale für ein gesundes Unternehmen ausgeschöpft werden können, deckt der INQA-Check „Gesundheit“ auf. Betriebe erhalten über ihre Selbstbewertung in Sachen „Gesundheit“ wertvolle Anregungen und konkrete Handlungshilfen. Für gesünderes Arbeiten sind vor allem Strukturen und Prozesse bedarfsgerecht zu optimieren. Voraussetzung hierfür ist eine wissenschaftlich und praktisch fundierte, systematische Ist-Analyse der Unternehmensaufstellung, auf der die weitere Planung und Durchführung von sinnvollen Maßnahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements beruht.

Potenzial für Verbesserungen aufspüren

Insgesamt werden sechs gesundheitsrelevante Handlungsfelder beleuchtet: Unternehmensstrategie, Arbeitsumfeld, Organisation, Führung, Unternehmenskultur und das Gesundheitsverhalten der Mitarbeiter. Fachkräfte zu gewinnen und ihre möglichst lange Verweildauer im Unternehmen zu sichern, hat zu einem erheblichen Anteil auch mit der Gewährleistung eines attraktiven Arbeitsplatzes zu tun. Ein ganzheitliches und nachhaltiges  BGM erzielt zum einen eine höhere Produktivität und Qualität der Arbeit und zum anderen eine höhere Bindung der Beschäftigten an das Unternehmen, ganz zu schweigen von niedrigeren Krankenständen und einem besseren Unternehmensimage.

Erfolgreiches BGM ist kein Zufall

Ein erfolgreiches Betriebliches Gesundheitsmanagement ist kein Zufall und muss von Anbeginn auf soliden Pfeilern stehen. Aus diesem Grund gehören auch die gesetzlichen Verpflichtungen des Arbeitsschutzes (Gefährdungsbeurteilung nach ArbSCHG § 5) und das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) zum Fragenkatalog. Der INQA-Check kann hierbei als Einstieg in die Gefährdungsbeurteilung zum Thema „Gesundheit“ verwendet werden. In insgesamt 30 Pilotunternehmen  wurde die Anwendbarkeit des Selbstbewertungs-Werkzeuges unter fachlicher Begleitung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin getestet.

Gesundheit der Beschäftigten als ein Unternehmensziel

Im Miteinander gestalten erfolgreiche BGM-Maßnahmen das gesundheitsorientierte Handeln von Führungskräften und Beschäftigten. So fließen in die Selbstbeurteilung unter dem Thema „Gesunde Führung“ auch die Aussagen zur Vorbildfunktion der Führungspersonen ein. Die Leistungsbereitschaft und Motivation der Belegschaft speisen sich auch aus dem Verhalten, das ihr von der Führungsetage vorgelebt wird. Für ein Mehr an Gesundheit müssen alle Beteiligten an einem Strang ziehen und gemeinsam in Richtung Ziel denken und handeln. Auf Basis einer möglichst weiten Analyse werden dann konkrete Ziele formuliert und Maßnahmen wie beispielsweise die Durchführung von regelmäßigen Gesundheitsaktionen geplant.

Gut vernetzt

Die Online-Version des INQA-Check „Gesundheit“ bietet Unternehmen die direkte Einsicht in die Ergebnisse der Selbstbewertung, weiterführende Praxishilfen zur Umsetzung (z.B. „Arbeiten am Bildschirmarbeitsplatz“ oder „Gutes Sehen im Büro“) und Kontaktpartner bei etwaigem Handlungsbedarf. Sowohl die Online- als auch die Printversion sind kostenlos erhältlich und als niederschwelliger Einstieg in das umfangreiche Thema des Betrieblichen Gesundheitsmanagements konzipiert.

Die Offensive Mittelstand – Gut für Deutschland” ist ein eigenständiges nationales Netzwerk unter dem Dach der Initiative Neue Qualität der Arbeit. (kw)

 

www.offensive-mittelstand.de

www.inqa-check-gesundheit.de