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High Potentials – Führungskräfte fördern

High Potentials – Führungskräfte fördern

In 80% der Fälle werden Führungskräfte überschätzt und irrtümlicherweise als „High-Potentials“ gefördert. Das hat Konsequenzen für das betroffene Unternehmen: Sowohl die Unternehmensperformance als auch der Ruf der Personalabteilung leiden darunter. Laut dem neuesten Whitepaper von Korn Ferry, einer Personalberatungsfirma für die Rekrutierung und Entwicklung von Führungskräften, sind nur 10% aller Führungskräfte sogenannte „High Potentials“, die durch eine entsprechende (Be-)Förderung zur Erzielung von Spitzenleistungen gebracht werden können und sozusagen die Top-Talente unter den Talenten eines Unternehmens sind.

High Performer sind nicht immer High Potentials

Während 93% aller High Potentials auch High Performer sind, gilt der Umkehrschluss jedoch nicht: 71% aller High Performer sind keine High Potentials. Sie sind in ihrem derzeitigen Posten sehr gut aufgehoben und würden in einem höher stehenden Posten keine vergleichbar guten Leistungen bringen können. Aufgrund von Fehleinschätzungen werden jedoch oft Beförderungen vorgenommen, wo sie eigentlich nicht angezeigt sind; 40% aller als High Potentials Beförderten scheitern dementsprechend. Umso wichtiger ist es zu erkennen, wo die wirklichen Potenziale der Mitarbeiter liegen.

Wie erkennt man High Potentials?

Neben Spitzenleistungen zeichnet wirkliche High Potentials ein hohes Maß an Selbstreflexion aus. Sie sind in der Lage, anderen Mitarbeitern und selbst ihren Vorgesetzten Vertrauen und Sicherheit zu vermitteln, denn nur so sind sie später in herausragenden Positionen fähig, alte Strukturen aufzubrechen und einen Wandel durchzuführen.

High Potentials haben eine Stärke für Logik und ein geringes Risiko für Entgleisungen. Interdisziplinäres Denken, das für obere Managemententscheidungen und operative Tätigkeiten unabdingbar ist, ist bei ihnen stark ausgeprägt. Oftmals können sie bereits einen beachtlichen beruflichen Weg mit führungsrelevanten Positionen aufweisen und legen bei ihrer Entwicklung und Leistung ein überdurchschnittlich hohes Umsetzungstempo an den Tag. Unter Berücksichtigung all dieser Kriterien überrascht es wenig, dass nur 10% aller Führungskräfte auch High Potentials sind.

Das Erkennen der wirklichen Mitarbeiterpotenziale ist sowohl für die Karriere des Betroffenen als auch für das Unternehmen von zentraler Bedeutung, da aufseiten des beförderten Nicht-High-Potentials Frustration entsteht und die Unternehmensperformance sowie der Ruf der Personalabteilung in Mitleidenschaft gezogen werden.

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