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Gewinntantieme und ihre Angemessenheit
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Gewinntantieme und ihre Angemessenheit

Für die Beurteilung der Angemessenheit der Gesamtvergütung und der Gewinntantieme eines beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführers sind nach dem Beschluss des FG Hamburg vom 29.11.2016 (Az. 2 V 285/16) die Verhältnisse zum Zeitpunkt des Abschlusses der jeweiligen Vereinbarung maßgebend. Eine zeitliche oder betragsmäßige Deckelung der Gewinntantieme ist nur dann erforderlich, wenn in diesem Zeitpunkt ernsthaft mit einem sprunghaften Anstieg des Gewinns der GmbH zu rechnen ist.

In die Bemessungsgrundlage für eine Tantieme fließen auch Gewinne aus der Veräußerung des Anlagevermögens der GmbH ein. Als Bemessungsgrundlage und zur Prüfung, ob die Tantieme mehr als 50% des Jahresgewinns ausmacht – maximal 50% des Gewinns werden steuerliche anerkannt –, ist auf den steuerlichen Gewinn vor Abzug der Steuern und der Tantieme abzustellen.

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