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Erster Business Mixer des Digital Hub Cologne: Die Vielfalt von Virtual Reality
Alle Bilder © gmbhchef / Lars Schäfers

Erster Business Mixer des Digital Hub Cologne: Die Vielfalt von Virtual Reality

Was kann Virtual Reality (VR) bereits? Diese Frage wurde beim ersten Business Mixer, veranstaltet vom Digital Hub Cologne in Kooperation mit dem Ersten Deutschen Fachverband für Virtual Reality (EDFVR) und der headtrip immersive media GmbH, beantwortet. Hier präsentierten unterschiedliche Virtual-Reality-Anwender, Start-ups und Profis gleichermaßen, ihre Schöpfungen.

Das menschliche Herz – überdimensioniert, pulsierend und von allen Seiten betrachtbar. Das war nur eines von vielen Virtual-Reality-Erlebnissen, die an diesem Abend zum Staunen anregten. „VR ist nicht mehr aufzuhalten“, ist Arne Ludwig, Vorsitzender des EDFVR, überzeugt.

Was VR alles zu bieten hat

120 Besucher konnte er am 18. Mai im KPMG Ignition Center im Kölner Mediapark begrüßen; damit war das Event ausgebucht. Business Mixer – Der Name der Veranstaltung versprach nicht zu viel, denn es wurden VR-Projekte aus ganz unterschiedlichen Businessfeldern vorgestellt. Besagte Einblicke in das menschliche Herz  boten die Brüder Pablo und Rodrigo Olmos, Gründer von Anima Res, mit ihrem Mixed-Reality-Projekt „Insight Heart“. Aber auch die meisten anderen Projekte waren nicht minder faszinierend: Erwähnenswert sind hier die vom Frauenhofer Institut vorangetriebene Verwendung von VR in Architektur und Bauwesen; das E-Learning-Tool-Kit „senseWorx“ von Senselab; virtuelle Mercedes-Probefahrten; das VR-Game „Viking Rage“ vom Publisher Headup Games und die 360-Grad-Dom-App des WDR, mit der sich der Kölner Dom dreidimensional vom PC aus erkunden lässt.

VR einmal selbst erleben

Der Business Mixer bot nicht nur die Möglichkeit, innovative Anwendungsformen kennenzulernen, sondern VR auch einmal selbst auszuprobieren. Philip Slapar von der Grazer Firma SunnyBAG stellt mit „EXCHIMP“ die erste in Österreich entwickelte Virtual-Reality-Brille vor. Diese gilt als eine der leichtesten VR-Brillen weltweit; Interessierte konnten diese einmal aufsetzen und sich beispielsweise in einer Weltraumsimulation umschauen.

Nächstes Mal bitte ohne Speedrun

Dass die Veranstaltung zum ersten Mal stattfand, merkte man ihr jedoch an: Die 14 Best-Practice-Beispiele wurden innerhalb von nur drei Stunden an einem Stück und ohne Pause präsentiert. Wer alle Projekte mitverfolgen wollte, brauchte daher Ausdauer und disziplinierte Konzentration. Eine Entstraffung des Programms sollte beim nächsten Mal vorgenommen werden, was auch den einzelnen Projekten besser gerecht würde.

Wer aber aufmerksam von Anfang bis Ende dabei blieb, konnte ein hohes Maß an Innovation erleben sowie Zukunftsausblicke in die weitere Entwicklung der VR-Technik in geballter Form mitnehmen.

Digital Hub Initiative

Mit der Digital Hub Initiative unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Entstehung digitaler Hubs in Deutschland nach dem Vorbild des Silicon Valley in den USA. Die Digital Hubs dienen der gebündelten Zusammenarbeit und Vernetzung von etablierten Unternehmen, Wissenschaftlern und Start-ups mit dem Ziel, Innovationen und neue Geschäftsmodelle angesichts der digitalen Transformation zu fördern. Deutschlandweit gibt es inzwischen zwölf solcher Hubs. (ls)