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gmbhchef Ausgabe 03-2013 Bonn

Telegramm Jahre fort: Schon im Vorjahr hatte gut jeder zweite Personaler (55 Prozent) über mangelnden Bewerberrücklauf geklagt, 2010 waren es 47 Prozent, so die Ergebnisse einer StepStone Studie zu Erwartungen und Vorgehensweisen von Arbeitgebern im Rekrutierungsprozess. Den teilnehmenden Personalverantwortlichen zufolge lässt nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität der Bewerbungen zunehmend zu wünschen übrig. Schon 2011 hatte mehr als jeder zweite Personaler einen Qualitätsverlust bei den eingehenden Bewerbungen konstatiert, aktuell stellen 42 Prozent einen solchen fest. Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass die Mehrheit der Unternehmen ihre Mitarbeiterzahl in diesem Jahr erhöhen und zu diesem Zweck aktiv rekrutieren will. Die meisten planen sogar, mehr als fünf Mitarbeiter einzustellen. ■ Digitalisierung der Wirtschaft Deutschland auf Platz 13 im weltweiten Vergleich Im Rahmen des „Global Information Technology Report“, einer gemeinsamen Studie des World Economic Forum (WEF) und der Business School INSEAD, untersuchte die internationale Strategieberatung Booz & Company die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen von Digitalisierung. Bereits ein zehn Prozent höherer Digitalisierungsgrad eines Landes resultiert in einem 0,75 Prozent höheren Bruttoinlandsprodukt pro Kopf und einer um 1,02 Prozent niedrigeren Arbeitslosenquote. Den Berechnungen des Strategieberatungsunternehmens zufolge sind in Deutschland zwischen 2010 und 2011 rund 8,7 Prozent des Wachstums beim Bruttoinlandsprodukt und 7,7 Prozent der neu geschaffenen Arbeitsplätze auf den Ausbau von digitalen Infrastrukturen zurückführen. Als Teil des Reports erstellt das WEF auch den sogenannten Networked Readiness Index (NRI), der Angebot und Zugang zu IKT misst. Die Spitzenplätze des Rankings belegen in diesem Jahr Finnland (Vorjahr: 3), vor Singapur (2) und Schweden (1). Im Vergleich zum Vorjahr konnte Deutschland seine Position von Rang 16 auf Platz 13 verbessern. Dazu haben insbesondere die Bereitschaft und der Ausbau von E-Government-Dienstleistungen sowie der verbesserte Zugang zu digitalen Inhalten beigetragen. ■ weils 45,8 Prozent). Immerhin noch 33,3 Prozent suchen die Unterstützung durch eine Managementberatung. CSR-Themen spielen dagegen praktisch keine Rolle: Bei lediglich 4,2 Prozent der Befragten steht dieser Punkt auf der Agenda. Im Schnitt werden die mittelständischen Entscheider in diesem Jahr für Beratungsleistungen noch rund 35.000 Euro in die Hand nehmen. Die Gesamtsumme der Investitionen bei den 44 Mittelständlern, die konkrete Angaben zum Budget gemacht haben, liegt bei mehr als 1,5 Millionen Euro. Für Einzelmandate haben die potenziellen Kunden in der Spitze 150.000 Euro veranschlagt.■ Internet Jedes fünfte Unternehmen hat keine Homepage Fast jedes fünfte Unternehmen in Deutschland besitzt keine eigene Homepage. Im vergangenen Jahr gaben 18 Prozent der Unternehmen an, keine eigene Homepage zu haben. Umgekehrt sind 82 Prozent der befragten Unternehmen im Web mit einem eigenen Auftritt präsent. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland damit auf dem 6. Platz. Spitzenreiter sind die skandinavischen Länder Finnland (91 Prozent), Dänemark und Schweden (je 89 Prozent), gefolgt von den Niederlanden und Island (je 84 Prozent). Das teilte der Hightech- Verband BITKOM mit. Unternehmen, die das Internet in ihre Geschäftsmodelle integrieren, sind erfolgreicher als der Rest der Wirtschaft, hat eine aktuelle Studie von BITKOM, Google und IW Köln ergeben. Gravierende Unterschiede bei der Nutzung von eigenen Webseiten gibt es hierzulande je nach Unternehmensgröße: Nahezu alle großen Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten haben eine Homepage (96 Prozent), bei den KMU sind es 82 Prozent. Dagegen gibt es bei sehr kleinen Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten noch großen Nachholbedarf: Nicht einmal jedes zweite (45 Prozent) verfügt über eine Internetpräsenz. ■ Personal Arbeitgeber spüren Fachkräftemangel Jeder zweite Personal-Verantwortliche (53 Prozent) in deutschen Unternehmen erhält zu wenige Bewerbungen auf seine Vakanzen. Damit setzt sich der Trend der letzten G r ü n e W ü s t e P e r u e . v . WIR GLAUBEN AN UNTERNEHMERISCHE VERANTWORTUNG wsw-media Fi lmproduktion Grüne Wüste Peru e.V. ins Leben gerufen. Helfen auch Sie! Weitere Informationen unter www.gruene-wueste-peru.de Daher hat die das Projekt www.wsw-media.de F I L M P R O D U K T I O N Juni · Juli 2013 | 7


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