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gmbhchef Ausgabe 03-2013 Bonn

Klassische Printwerbung Noch lange nicht out! Ob im Fernsehen, im Radio, in der Zeitung oder im Internet – täglich wird man mit Werbung konfrontiert. Jeder Unternehmer braucht sie und jeder will sie nutzen – doch wie lässt sich die Zielgruppe am besten erreichen? Ein Plädoyer für einen Klassiker – die Printwerbung. 30 | Juni · Juli 2013 fältigen Analyse, gezielter Planung und selbstverständlich professioneller und gewissenhafter Umsetzung. Eine gelungene Media-Planung sorgt dafür, dass die Zielgruppe zum richtigen Zeitpunkt, in der richtigen Frequenz und über die passenden Medien mit der Werbebotschaft konfrontiert wird. Neben der guten Vorbereitung ist natürlich die Kreativität von entscheidender Bedeutung. Kreative Werbung spricht viele an. Interessant gestaltete Anzeigen sind die Königsdisziplin der klassischen Werbung und machen auf das Unternehmen neugierig. Tatsächlich aber machen sich viel zu wenig Werbetreibende intensiv Gedanken über das Erscheinungsbild der von ihnen gestalteten Anzeigen. Dabei gibt es Unmengen an Studien und Analysen zur Wirkung und Gestaltung von Anzeigen. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind dabei sehr vielfältig. Ob mit oder ohne Farbe gearbeitet wird, kann jeder für sich selbst entscheiden. Selbst die Größe der Anzeigen kann individuell festgelegt werden. Als Unternehmer lohnt es sich also, genau zu untersuchen, wie Anzeigen optimal gestaltet werden können. Je besser diese Einer der wichtigsten Vorteile von Printmedien: Sie sprechen die Haptik an. Sie befriedigen damit die Gewohnheit des Menschen, Dinge mit den Fingern anfassen zu wollen, wenn auch aus einem meist unbewussten Reflex heraus. Daraus entwickelt sich das Gefühl einer Verbindung zu dem Angefassten. Hat der Leser eine Zeitschrift in der Hand, dann werden die Informationen gewissermaßen über diese Verbindung wahrgenommen. Gefühlt und wahrgenommen Ein weiterer Vorteil von Printmedien ist ihre Glaubwürdigkeit. Verbraucher empfinden kein anderes Medium als so glaubhaft und haben deshalb größeres Vertrauen in gedruckte Artikel. Während die Fernsehwerbung zum Beispiel noch immer als Unterbrechung wahrgenommen wird, ist die Werbung in Zeitungen und Zeitschriften weitgehend akzeptiert. Darüber hinaus gilt: Wer einen redaktionellen Bericht liest, wirft auch automatisch einen Blick auf die daneben platzierte Anzeige. Mit anderen Worten: Die Werbung wird tatsächlich gesehen. Folglich geht man davon aus, dass von dem Umfeld, in dem eine Anzeige steht, ein Einfluss auf die Werbewirkung dieser Anzeige ausgeht. Werbekampagnen in Umfeldern mit redaktionellem und zielgruppenspezifischem Inhalt steigern die Werbewirksamkeit sogar noch deutlicher. Kreativ und professionell gestaltet Anzeigenwerbung funktioniert aber nicht, wenn sie nicht ordentlich vorbereitet und durchgeführt wird. Sie bedarf einer sorg- Untersuchung ist, desto gezielter und damit effektiver lässt sich Anzeigenwerbung einsetzen. Zielgruppen erreichen Mit Einzug des Internet und der damit versprochenen Erreichbarkeit von Millionen Menschen gleichzeitig, hat sich die Werbelandschaft völlig verändert. Dennoch stellt niemand ernsthaft infrage, dass Tageszeitungen oder Fachzeitschriften weiter erfolgreich existieren werden. Trotz starker Internetnutzung sind manche Zielgruppen aber immer noch besser über Printmedien zu erreichen. Insbesondere Fachzeitschriften erweisen sich dabei als glaubwürdige und qualitativ hochwertige Werbeträger mit hoher Ausstrahlungskraft. Durch sie lässt sich eine relativ homogene Zielgruppe erreichen. Auf diese Weise ist es möglich, seine spezifische Zielgruppe effektiv anzusprechen. Vor allem nutzwertige Kommunikation mit der Zielgruppe sorgt für Interesse und regt zur weiteren Information an. Daher gilt: Unternehmen, über die gut kommuniziert wird, kommen auch besonders gut an. ■ Spezial Marketingtrends


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