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Der „Ludwig“ in der Region Bonn/Rhein-Sieg
© SCL Lötters

Der „Ludwig“ in der Region Bonn/Rhein-Sieg

Hinter dem „Ludwig“ verbirgt sich ein regionaler Mittelstandswettbewerb, an dem mittelständische Unternehmen aus allen Branchen der Region teilnehmen können. Initiatoren des „Ludwig“ sind die regionale Servicestelle der Oskar-Patzelt-Stiftung (OPS) und die IHK Bonn/Rhein-Sieg. Der Wettbewerb findet seit nunmehr fünf Jahren statt und erfreut sich zunehmender Beliebtheit.

Dr. Christine Lötters, Leiterin der Bonner Agentur für Strategische Kommunikation SC Lötters, begleitet den Wettbewerb zusammen mit IHK-Pressesprecher Michael Pieck. Beide haben den „Ludwig“ 2012 als regionale Ergänzung des „Großen Preis des Mittelstandes“ ins Leben gerufen, der bereits seit mehr als 20 Jahren auf Bundesebene vergeben wird. Das Ziel der beiden Macher der regionalen Schwester des Preises ist es, mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit zu bieten, sich bekannter zu machen und sich miteinander zu vernetzen.

Im Herbst eines jeden Jahres startet eine neue Wettbewerbsrunde, die im Juni des darauffolgenden Jahres mit einer Preisverleihung in einem festlichen Rahmen ihren Abschluss findet. Teilnehmen kann grundsätzlich erst einmal jedes mittelständische Unternehmen, das seinen Sitz im Kammerbezirk der IHK Bonn/Rhein-Sieg hat. Allerdings können sich die Mittelständler nicht selber nominieren, sondern sich lediglich ins Gespräch bringen. Über die Nominierung entscheiden Pieck und Lötters gemeinsam. Und so kann es auch schon mal sein, dass beide dazu raten, mit der Bewerbung noch etwas zu warten.

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Wird ein Unternehmen schließlich nominiert, muss es sich bei einer Nominierungsveranstaltung, die traditionell in der IHK Bonn/Rhein-Sieg stattfindet, präsentieren und im Anschluss daran einen Fragebogen zum Unternehmen ausfüllen. Hierzu gehören traditionelle Daten wie Umsatz, Produktion und Personalstände und Fragen, die auf die soziale Verantwortung der Unternehmen abzielen. Diese reichen von Personalentwicklung und Schaffung von Ausbildungsplätzen bis hin zu Themen, durch die sich ein modernes Unternehmen auszeichnet. Die „Corporate Social Responsibility“ eines Unternehmens wird u.a. an Maßnahmen zur Förderung der regionalen und gesellschaftlichen Bedeutsamkeit gemessen. Der ausgefüllte Fragebogen wird von einer mehrköpfigen Jury ausgewertet und die Gewinner festgelegt. Die Preise werden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung übergeben, die am 13. Juni 2017 in den Räumen der Kreissparkasse Köln in Siegburg stattfindet.

Lötters und Pieck betrachten den „Ludwig“ vor allem als Hinweis, dass sich hinter den teilnehmenden Unternehmen ein interessantes Konzept verbirgt, bei dem es sich hinzusehen lohnt. Die Teilnahme am Wettbewerb ist einerseits eine Anerkennung für den Unternehmer, anderseits verschafft sie öffentliche Aufmerksamkeit und verhilft damit mittelständischen Unternehmen zu Effekten, die in Großunternehmen von Public Relations- oder Marketing-Abteilungen erzielt werden sollen.

Dass der „Ludwig“ inzwischen in der Region angekommen, zeigt das stetig steigende Interesse an einer Teilnahme. Es gab rund 30 Unternehmen, die sich für eine Teilnahme an der Wettbewerbsrunde 2017 interessierten. Im Rennen um den „Ludwig 2017“ sind aktuell 15 Unternehmen übriggeblieben.

Die beiden Macher setzen weiterhin auf die Bedeutung einer solchen Würdigung für den regionalen Mittelstand und wollen deshalb den Preis auch in den nächsten Jahren aktiv ausloben. Man darf gespannt sein, wer es in diesem Jahr in die Reihe der illustren Gewinner – 2013 Forest Finance, 2014 true fruits, 2015 Tanzhaus Bonn und WetterOnline, 2016 Gilgen‘s Bäckerei – schafft.
Weitere Informationen finden sich unter:

http://www.sc-loetters.de/gpdm-ludwig/wettbewerbsrunde-2017/

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