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Datenschutz unterwegs: Freies WLAN als Büchse der Pandora

Datenschutz unterwegs: Freies WLAN als Büchse der Pandora

Ein Laptop, ein Smartphone und vielleicht ein kleiner Tisch – viel mehr benötigt ein moderner Büromensch heute kaum. Papierlose Akten, digitale Kommunikation sowie performante Fernzugriffe auf Private Clouds, Storagelösungen oder auch komplette Produktionssteuerungen schaffen zeitliche und räumliche Flexibilität bei der Wahl des Arbeitsortes.

Das Bonner Business Center „Der Thünker“ zeigt, wie Gäste in einer sicheren Netzwerkstruktur arbeiten können. Eine Internetverbindung ist hierfür eine Grundvoraussetzung – und eine der am häufigsten unterschätzten Risiken, wenn der Weg ins Internet durch ein offenes oder schlecht geschütztes WLAN führt. Im Bonner Business Center, dem ältesten seiner Art in ganz Deutschland, bietet Wilfried Thünker flexible Tages- und Mietbüros, hochmoderne Konferenz- und Meetingräume sowie das, was insbesondere viele Industriekunden bei Mitbewerbern vermissen: eine besonders sichere IT-Infrastruktur.

Wer beruflich viel unterwegs ist und mobil arbeitet, freut sich, im Café, am Flughafen, im Zug, auf einer Messe oder im Hotel ein offenes WLAN nutzen zu können. Steht das WLAN-Passwort jedoch auf der Speisekarte, auf dem Infozettel an der Wand oder in der Gästemappe im Hotel, kann eine Verbindung mit dem Netzwerk die sprichwörtliche Büchse der Pandora öffnen. Als Nutzer weiß und sieht man nicht, wer noch alles im gleichen Netzwerk unterwegs ist. Im Netzwerk eingebundene Geräte lassen sich mit wenig Aufwand aufspüren, analysieren, angreifen und auslesen.

Passwörter allein reichen nicht

Ein alter und immer noch aktueller Trick ist der „evil twin“, der böse Zwilling: Mit nahezu jedem WLAN-Router oder Smartphone lässt sich in Sekunden ein neues WLAN mit beliebigen Netzwerknamen (SSID) aufbauen. Entsprechende Software, um darin den gesamten Datenstrom aufzuzeichnen und nach Zugangsdaten oder Passwörtern zu filtern, sind auf zahlreichen Routern zu Wartungszwecken sogar vorinstalliert, warnt Wilfried Thünker. Unverschlüsselt übertragene Daten sowie Zugangsdaten zum Beispiel vom FTP-Protokoll einer Datenübertragung machen vermeintlich sichere IT-Strukturen für Hackern zu offenen Büchern.

Selbst temporär wechselnde WLAN-Passwörter bieten kaum Schutz, sagt „Unseren Kunden und uns reicht dieser Mindestschutz nicht aus. Nationale und internationale Kunden nutzen in unserem Business Center Tagesbüros, Meeting- und Konferenzräume für wichtige Kundentermine, schwierige Verhandlungen, kreative Meetings außerhalb der eigenen Geschäftsräume oder Personal- und Bewerbungsgespräche fernab des Flurfunks. Neben höchster Diskretion wird eine sichere IT-Infrastruktur vorausgesetzt, die zuweilen vor der Buchung auch durch Kunden geprüft wird“, sagt Wilfried Thünker.

VLAN: Die sichere Alternative

Mit dem Umzug vom ehemaligen Bonn Center ins artquadrat an der Bonner Museumsmeile im Jahr 2015 wurde eine spezielle IT-Infrastruktur mit Unterstützung durch den IT-Sicherheitsexperten Michael Gisbers installiert. Diese ist von vornherein auf höchste Sicherheit ausgelegt: Jeder Kunde erhält ein individuelles VLAN. Dieses „Virtual Local Area Network“ ist ein logisches Teilnetz, in dem der gesamte Datenstrom des Kunden von den Datenströmen anderer Kunden-VLANS verschlüsselt und sauber getrennt wird. Vereinfacht gesagt erhält jeder Kunde ein eigenes, privates Netzwerk, in welchem er auch mit hochsensiblen Daten sicher, allein und nur den Nutzern, die er ausdrücklich einbindet, arbeiten kann.

Vor dem Einwählen in ein fremdes, offenes Netzwerk sollte man unbedingt hinterfragen, ob und wie das Netzwerk geschützt ist – oder am besten gleich auf das Eingeben von persönlichen Passwörtern oder den Versand sensibler Geschäftsdaten verzichten.

 

Wilfried Thünker
Inhaber DER THÜNKER – Business Center
im artquadrat
Emil-Nolde-Straße 7
53113 Bonn
Telefon: 0228 26730
www.buero-bonn.de

 

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