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Corporate Social Responsibility (CSR): Mehr Energieeffizienz erreichen
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Corporate Social Responsibility (CSR): Mehr Energieeffizienz erreichen

In vielen Unternehmen ist inzwischen klar, dass CSR kein Luxus ist, sondern etwas, das langfristig zum Erfolg der eigenen Firma beiträgt. Auf dem Feld der Energie etwa können Kosten gesenkt und kann nach außen hin ökologisches Bewusstsein bezeugt werden.

Diskussionen und Maßnahmen zu wirksamem Umwelt- und Klimaschutz finden sich heute auf allen politischen Ebenen. Von Weltklimagipfeln über Koalitionssondierungen bis hin zu Straßenlaternen mit LED-Licht vor Ort in den Kommunen sind Ökologie und Klimaschutz relevante Themen. Dies gilt jedoch nicht nur für die Politik, sondern auch die Wirtschaft sollte ihre Verantwortung, aber auch den eigenen Nutzen einer ökologisch-nachhaltigen Ausrichtung erkennen.

Nicht selten sind es gerade die Familienunternehmen, die es als ihre moralische Pflicht ansehen, das Wohl der Gesellschaft sowie der Umwelt bei ihrem wirtschaftlichen Handeln mit zu berücksichtigen. Wird der Fokus speziell auf Umwelt- und Klimaschutz gelegt, spielt ein bedachter Umgang mit Energie zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes in der eigenen Firma eine zentrale Rolle. Es gilt daher Einsparpotenziale und Investitionsmöglichkeiten zu identifizieren.

Energie systematisch einsparen

Soll langfristig und systematisch Energie eingespart werden, empfiehlt sich als ersten Schritt ein passgenaues Energiemanagementsystem zu erstellen. Voraussetzung dafür ist ein ausführliches Audit: Wo braucht das Unternehmen welche Energie in welchem Ausmaß?

Ein Energiemanagementsystem hilft dabei, derlei Daten zu erheben und auszuwerten, um sie für konkrete Einsparmaßnahmen zu nutzen. Das dies regelmäßig geschieht, kann gegenüber Stakeholdern zudem mit einer ISO 50001 Zertifizierung belegt werden.

Betriebsanlagen nachhaltig nutzen

Beleuchtung – Lüftung – Heizung: Sie werden in jedem Unternehmen, egal welcher Größe, gebraucht. Für Strom, Kälte und Wärme entstehen meist auch besonders hohe Verbrauchskosten, weshalb gerade hier oft immense Einsparmöglichkeiten versteckt sein können.

Beispielsweise ist gerade auch der Energieträger Druckluft hinsichtlich des Einsparpotenzials nicht zu unterschätzen, da dieses bis zu 50% der Kosten betragen kann. Ein weiterer umweltschonender Effekt entsteht, wenn die bei der Kompression entstehende Abwärme gezielt recycelt und nutzbar gemacht wird.

Mitarbeiter sensibilisieren und einbeziehen

„Und wenn es mir mal etwas zu kühl ist im Zimmer, muss ich nicht gleich als erstes die Heizung hochdrehen, sondern ziehe einen zweiten Pullover an“, lautet die Empfehlung von Papst Franziskus zur Frage, wie man als Einzelner mit Energie effizient umgeht.

So weit zu gehen und derlei von seinen Angestellten zu fordern, darf und muss natürlich kein Arbeitgeber. Schulungen zu den Möglichkeiten für einen schonenden Umgang mit Energie und anderen Ressourcen des Unternehmens helfen aber bei der Bewusstseinsbildung und damit letztlich dabei, auch die eigene Belegschaft mit ins Boot zu holen, wenn es darum geht, Energie zu sparen und die eigenen CSR-Ziele glaubwürdig umzusetzen. (ls)

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