Neuigkeiten

Startseite / Themen / Marketing & Vertrieb / Content Marketing: Mehr Bekanntheit, mehr Umsatz
Content Marketing: Mehr Bekanntheit, mehr Umsatz
© Pixabay

Content Marketing: Mehr Bekanntheit, mehr Umsatz

Wer will das nicht? Doch so einfach, wie das klingt, ist es nicht. Denn wer auffallen will, muss sich von der Masse abheben, auch wenn man ein gutes Produkt anbietet oder ein interessanter Arbeitgeber ist. Leicht ist dies bei der täglichen Informationsflut nicht. Neben den klassischen Medien liefern die verschiedenen Sozialen Netzwerke Informationen im Sekundentakt. Doch was davon kommt an? Was davon wird behalten und erinnert?

Hier haben die Unternehmen die Nase vorne, die regelmäßig auf verschiedenen Wegen – Soziale Netzwerke, Fachmedien, Tagespresse – etwas Neues von sich hören lassen und eine Geschichte erzählen, die facettenreich ist und Interesse weckt.

Storytelling und Content Marketing

Storytelling ist eine Methode des Content Marketings. Beim Content Marketing geht es darum die Zielgruppe ohne die üblichen Werbeslogans, sondern allein mit nützlichen und unterhaltenden Inhalten für die eigenen Produkte oder Dienstleistungen zu überzeugen. Beim Storytelling geschieht dies in Form einer Geschichte, die Inhalte bildhaft vermittelt und so gezielt die Emotionen der jeweiligen Zielgruppe anspricht. Die Geschichten können informativ, beratend, unterhaltsam oder emotional sein.

Konkret bedeutet dies, nicht immer das Gleiche zu erzählen. Auch wenn man das beste Angebot hat, wird es schnell langweilig, dies immer wieder zu hören. Viel überzeugender ist es, über unterschiedliche Dinge aus dem Unternehmen zu hören, wenn sich das Unternehmen zum Beispiel sozial engagiert, neue Mitarbeiter einstellt, einen Sandkasten stiftet oder einen Neubau bezieht. Diese verschiedenen Facetten ergeben eine Story und formen das Gesicht des Unternehmens. So kann beispielsweise der Bezug eines Neubaus als Stoff für eine Geschichte über den Erfolg des Unternehmens dienen.

Welches Medium ist das Richtige?

Bleibt noch die Frage, welche Medien man nutzt, um seine Geschichte zu erzählen. Zu den verbreiteten Formaten im Content Marketing zählen Texte, Bilder, Videos, Infografiken, Podcasts, Studien oder Umfragen, die vorrangig über Soziale Medien, aber auch über bekannte Printmedien verbreitet werden. Die Wahl des Mediums ist vom Inhalt und der Zielgruppe abhängig.

Testimonials sind ein weiteres beliebtes Stilmittel. Dabei sprechen Menschen zu Menschen. So kommt bei der Suche nach Auszubildenden immer gut an, wenn Azubis selber darüber berichten, wie ihnen ihre Ausbildung gefällt und welche Aufgaben sie übernehmen. Mit kleinen Videosequenzen oder kurzen Texten mit Bildern, die dann auf Facebook, Instagram und Co. veröffentlicht werden, kann man die Zielgruppe direkt erreichen. Azubis sind wählerisch geworden, lassen sich nicht mehr mit oberflächlichen Werbeaussagen ködern, sondern wollen hinter die Kulissen schauen. Wenn ein Azubi zu einem Schüler spricht, wirkt das glaubhaft und ehrlich, da der Azubi näher an der Zielgruppe der Schüler ist.

Glaubwürdigkeit macht den Unterschied

Genau diese Ehrlichkeit zählt auch, wenn man über Kundenprojekte berichtet. Nicht jedes Projekt läuft ohne Stolpersteine. Warum also nicht offen und ehrlich kleinere Schwachstellen ansprechen und über die gemeinsam gefundene Lösung berichten? Wird ein solcher Anwenderbericht dann über die relevanten Fachmedien (Print wie Online) an die Zielgruppe transportiert, so erreicht man potenzielle Kunden, die es überzeugender finden, auch einmal etwas Ehrliches über Schwierigkeiten zu lesen.

Mehr Umsatz kann durch eine gezielt ausgearbeitete Kommunikationsstrategie erwirtschaftet werden, die aus relevanten Inhalten eine Story macht und diese über ausgesuchte Medien in die Zielgruppe transportiert, also nichts dem Zufall überlässt.
Dr. Christine Lötters
Inhaberin SC Lötters Bonn