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Betriebliche Altersversorgung: Wann liegt eine Überversorgung vor?

Der Bundesfinanzhof (BFH) hält im Urteil vom 20.10.2016 (Az. I R 4/15) an den bisherigen Grundsätzen zur Prüfung der Überversorgung von Gesellschafter-Geschäftsführern mit Pensionsansprüchen fest. Es bleibt damit dabei, dass eine Überversorgung vorliegt, wenn die Ansprüche aus einer Pensionszusage zzgl. der Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung höher als 75% der Aktivbezüge am Bilanzstichtag sind. Die Folge einer Überversorgung: Die Pensionsrückstellungen der GmbH werden gekürzt. Darüber hinaus führt der BFH aus, dass

  • die aktuellen Aktivbezüge auch variable Gehaltsbestandteile einschließen, die im Rahmen einer Durchschnittsberechnung für die letzten fünf Jahre zu ermitteln sind;
  • Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung auch dann zu berücksichtigen sind, wenn sie im Wesentlichen auf eigenen Beitragsleistungen des Geschäftsführers beruhen.
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