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Beratervertrag mit GmbH-Gesellschafter: Voraussetzungen für die steuerliche Anerkennung

Ein zwischen der GmbH und einem Gesellschafter geschlossener Beratervertrag genügt nach dem Urteil des FG Sachsen-Anhalt vom 13.7.2016 (Az. 3 K 467/16) dann nicht Fremdvergleichsmaßstäben, wenn er bei langer Laufzeit nicht im Hinblick auf zwischenzeitliche Änderungen geprüft und gegebenenfalls angepasst wird. Es kann nicht allein auf die Verhältnisse bei Vertragsabschluss abgestellt werden, wenn seinerzeit zwei Gesellschafter mit je 50% beteiligt waren, ein Gesellschafter zwischenzeitlich beherrschend geworden ist und die Gesellschafter gemeinsam leben.

Das FG hat die Revision zugelassen (BFH-Az. I R 77/16), da bisher keine Rechtsprechung dazu vorliegt, auf welchen Zeitpunkt ein solcher Vertrag zu beurteilen ist.

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