Recht & Steuern
Finanzämter achten stärker auf Fristen
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Die Finanzverwaltung macht Ernst: Sie fordert Termintreue bei der Abgabe der Steuererklärung. Fristverletzungen werden nicht mehr toleriert, Fristverlängerungen nur noch in Ausnahmefällen gewährt. Die Finanzämter pochen auf eine pünktliche Einreichung von Steuererklärungen. Andernfalls drohen empfindliche Verspätungszuschläge.Wer sich nicht schnell auf die härtere Gangart der Finanzbehörden einstellt, riskiert hohe Verspätungszuschläge. Sie können bis zu zehn Prozent der festgesetzten Steuer und bis zu 25.000 Euro betragen. Betroffen sind Privatpersonen und Unternehmen. Was Steuerzahler unbedingt beachten sollten.
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Recht & Steuern
Fahrtkosten: Härtere Strafen für Kilometer-Schummler
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Bei Kilometerangaben nehmen es viele Steuerzahler nicht so genau. Ob Fahrt zur Arbeit, Dienstreise oder Familienheimfahrt: Steuerpflichtige addieren gerne einige Luftkilometer dazu. Falsche Angaben zu Fahrtkosten sind kein Kavaliersdelikt. Sie können noch Jahre später empfindliche Konsequenzen nach sich ziehen. Steuerrelevante Fahrten sind laufend und sorgfältig zu dokumentieren. Wenn die Steuererklärung ansteht, ist es dafür oft zu spät.
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Recht & Steuern
GmbH-Geschäftsführer: Selbstständiger Berater oder angestellter Arbeitnehmer?
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Benötigt ein GmbH-Geschäftsführer einen Anstellungsvertrag oder kann er die Geschäftsführung auf der Grundlage eines Beratervertrags ausüben? Welche steuerlichen Vorteile und Risiken sind damit verbunden? Kann er neben seinem Anstellungsvertrag zusätzlich einen Beratervertrag abschließen? Die Steuerfachzeitschrift GmbH-Steuerpraxis (VSRW-Verlag in Bonn) hat eine Analyse der Rechtsprechung zu diesen Fragen veröffentlicht.
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Recht & Steuern
Aus für ELENA: Elektronischer Entgeltnachweis endgültig vom Tisch
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Der elektronische Entgeltnachweis (ELENA) wird nach dem Willen der Bundesregierung nun endgültig eingestellt werden. Mit dem ELENA-Verfahren werden bislang alle Arbeitgeber monatlich verpflichtet, neben den Meldungen für die Lohnsteuer und für die Sozialversicherungsträger, eine Vielzahl weiterer, auch persönlicher Daten mitzuteilen. Dabei ist es unerheblich, ob diese Daten jemals für irgendeinen Zweck benötigt werden. Weitere E-Projekte - die elektronische Lohnsteuerkarte und die Einführung der E-Bilanz - sind von der Entscheidung nicht betroffen. |
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Recht & Steuern
Bei Beraterverträgen muss der Fremdvergleich gewahrt sein
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Scheidende Geschäftsführer stehen gerne nach der Pensionierung ihrer GmbH noch als Berater zur Seite. Das ist nicht immer unproblematisch. Im Streitfall war der Gesellschafter erst im 76. Lebensjahr als Geschäftsführer aus dem aktiven Dienst ausgeschieden. Das Finanzgericht München nahm den Beratervertrag, den der Senior-Chef kurz vorher mit seiner GmbH abgeschlossen hatte, kritisch unter die Lupe. GmbH und Ex-Geschäftsführer hatten Pech: Die Zahlung der Beraterhonorare beurteilten die Finanzrichter als durch das Gesellschaftsverhältnis veranlasste Vergütungen, also als verdeckte Gewinnausschüttungen (FG München, rechtskräftiges Urteil vom 19.7.2010).
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Recht & Steuern
Private Mitnutzung der von der Betriebs-GmbH angemieteten Räume als vGA
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Die private Mitnutzung von an die Betriebs-GmbH vermieteten Räumlichkeiten durch den Gesellschafter führt zwar nicht zu einer Betriebsausgabenkürzung, aber zu einer gesellschaftsrechtlich veranlassten Vorteilsgewährung der GmbH an ihren Gesellschafter, also zu einer verdeckten Gewinnausschüttung (vGA). Dies hat der BFH mit Urteil vom 9.12.2009 klargestellt.
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