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Umfrage: 91% der Fachkräfte mit Weiterbildung anstelle von Gehaltserhöhung einverstanden

Umfrage: 91% der Fachkräfte mit Weiterbildung anstelle von Gehaltserhöhung einverstanden  Deutsche Fach- und Führungskräfte verzichten in der Krise zugunsten von Weiterbildungsangeboten auf eine Gehaltserhöhung. Das ist das Ergebnis einer internationalen Umfrage der Online-Jobbörse www.stepstone.de, an der alleine in Deutschland 9.460 Fach- und Führungskräfte teilnahmen. Demnach geben 47% der Befragten an, dass sie derzeit in jedem Fall auf mehr Gehalt verzichten würden, wenn sie stattdessen verstärkt Weiterbildungsangebote wahrnehmen können.  

Weitere 44% der befragten Fach- und Führungskräfte finden, dass Weiterbildung statt Gehaltserhöhung in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise ein sinnvolle Lösung darstellt - einzige Einschränkung: bei einem Aufschwung wollen sie wieder über Geld sprechen. Lediglich 9% bestehen auf mehr Gehalt als Vergütung für ihre beruflichen Leistungen.

"Mit einem Ausbau ihrer Weiterbildungsangebote schaffen Unternehmen eine klassische Win-Win-Situation für sich und ihre Mitarbeiter. Auf der einen Seite kommen sie den Bedürfnissen ihrer Mitarbeiter entgegen und andererseits investieren sie in deren Qualität. Das ist vor dem Hintergrund des nach wie vor akuten Fachkräftemangels ebenso zwingend notwendig, wie die Einsparung von steigenden Lohnkosten in wirtschaftlichen Krisenzeiten", so Wolfgang Bruhn, Vorstand der StepStone Deutschland AG.

Im internationalen Vergleich sind die deutschen Fachkräfte mit ihrem Zugeständnis in Krisenzeiten auf die Gehaltserhöhung zu verzichten vergleichsweise kooperativ. So wollen in Belgien 23% der Befragten in jedem Fall mehr Geld als Anerkennung ihrer Leistungen verdienen - ähnlich wie in Schweden, wo jeder fünfte Befragte so antwortete. Vergleichbar den deutschen Ergebnissen sind die in Dänemark, wo die Hälfte der Teilnehmer in jedem Fall vermehrt Weiterbildungsangebote in Anspruch nehmen und dafür auf eine Lohnsteigerung verzichten würde. An der StepStone-Befragung nahmen international 18.535 Menschen aus fünf europäischen Ländern teil.

Quelle: www.stepstone.de

 
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