Personal & WeiterbildungTop Arbeitgeber punkten mit Zusatzleistungen
Top 10 der Zusatzleistungen in deutschen Unternehmen */Angebot an alle Mitarbeiter 1. Zuschuss zu Verpflegungskosten oder bezuschusste Kantine (76%)
2. Fitnessangebote oder Zulagen für Fitnesskurse (73%) 3. Medizinische Versorgung/Unterstützung (65%) 4. Studienzuschuss/-Unterstützung (58%) 5. Sabbatical bzw. genehmigter erweiterter Urlaub (54%) 6. Kfz-/Reisezulagen (51 %) 7. Erweiterter Erziehungsurlaub (50 %) 8. Studienurlaub (48 %) 9. Kinderbetreuung /-zulagen (46 %) 10. Home Services am Arbeitsplatz (21 %) *Zusatzleistungen über gesetzliche Regelungen hinaus Medizinische Unterstützung im Europa-Vergleich an der Spitze der Zusatzleistungen Ein Blick nach Europa zeigt: Am häufigsten unterstützen Unternehmen ihre Beschäftigten mit medizinischen Angeboten. Ebenfalls sehr beliebt ist das Angebot von Sabbaticals und Zuschüssen zu Verpflegungskosten. „Die Unternehmen wissen, dass sie heute mehr als ein monatliches Gehalt bieten sollten, um für hochqualifizierte Fachkräfte attraktiv zu sein. Mit einem guten Angebot sekundärer Benefits steigern sie nicht nur ihre Arbeitgeberleistungen – sie zeigen damit auch, dass sie die verschiedenen Bedürfnisse und Wünsche ihrer Mitarbeiter kennen und berücksichtigen“, so David Plink, COO des CRF Institutes. So sind beispielsweise in Großbritannien Studienzuschüsse, Fortbildungs- und erweiterter Mutterschaftsurlaub die gängigsten sekundären Leistungen, während in Spanien Reisekostenzuschüssen und Sabbaticals mehr Wert beigemessen wird. Das großzügigste Angebot sekundärer Benefits an alle Mitarbeiter offerieren Unternehmen in den Niederlanden und Spanien. Unternehmen in Deutschland zeigen im Gesamtvergleich der Angebote einen prozentual durchschnittlichen Wert. Besonders stark ausgeprägt ist im europäischen Vergleich hierzulande das Angebot an Kinderbetreuungseinrichtungen oder -zulagen sowie an Fitnesseinrichtungen/-zulagen. Insgesamt gering ist das Angebot in Polen und in der Schweiz: Gerade im Vergleich zu anderen europäischen Ländern zeigt sich dort ein niedrigeres Angebotslevel. In der Schweiz beispielsweise fällt jedoch der grundsätzliche Verdienst (inklusive Boni und Gewinnbeteiligung) dafür höher aus. Zusatzleistungen nach Wahl Grundsätzlich stehen die erfragten Zusatzleistungen allen Beschäftigten zur Verfügung. Noch individueller auf die Mitarbeiterwünsche einzugehen, erlaubt das sogenannte „Cafeteria- Modell“, mit dem jeder Arbeitnehmer frei die Angebote auswählen kann, die aktuell den eigenen Bedürfnissen entsprechen. „Die Flexibilisierung von Angeboten ist ein zunehmend wichtiger Faktor für die Gewinnung und Bindung insbesondere junger Talente. Unternehmen steigern damit die individuelle Anerkennung, Zufriedenheit und Motivation ihrer Mitarbeiter. Unsere Untersuchungen zeigen, dass Arbeitgeber, die das Cafeteria-System anwenden, zugleich auch eine signifikant niedrigere Fluktuationsrate aufweisen“, so David Plink. Quelle: CRF Institute: Top Arbeitgeber Deutschland 2011 |




