Fachkräftemangel setzt sich 2010 fort
Vor allem Hochschulabsolventen sollten bei ihrer Karriereplanung umdenken: "Berufseinsteiger müssen momentan ein breit gefächertes Fachwissen mitbringen, Netzwerke nutzen und bei der Job-Suche auch Branchen in Betracht ziehen, die vielleicht im Vorfeld nicht erste Wahl sind", rät Mario D'Alessio, Leiter Personalmarketing, Fraport AG. Dadurch steige die Chance auf den ersten Arbeitsvertrag. "Wer als Akademiker trotzdem keine Anstellung findet, sollte die aktuelle Schwäche im deutschen Arbeitsmarkt für Weiterbildungsmaßnahmen oder Praktika nutzen", empfiehlt Frank Schmith, Leiter Konzern- und Personalmarketing, Deutsche Lufthansa AG. Zudem stärke auch ein Auslandsaufenthalt das persönliche Profil und wirke sich positiv auf den Lebenslauf aus. Unternehmen fürchten Wettbewerbsnachteile Entsprechend verändern sich in 2010 auch die Aufgaben der Personaler in den Top-Konzerne. "Neben der Suche nach Fachpersonal geht es nun in erster Linie darum, dass man trotz Konjunkturschwäche Talente langfristig an das Unternehmen bindet, Bachelor-Absolventen integriert und die Arbeitgebermarke schützt", erklärt D'Alessio. Die Bedeutung von Personalarbeit innerhalb der Konzerne wird demnach in Zukunft deutlich ansteigen. |


