Personal & WeiterbildungBetriebliches Gesundheitsmanagement: Kaum genutzte Steuervorteile
Trotzdem nutzen aktuell nur etwa 15 % der mittleren und größeren Betriebe in Deutschland BGM. Oftmals scheitert bereits die Entwicklung eines eigenen Konzepts an mangelndem Fachwissen und nicht vorhandenen eigenen personellen Ressourcen im Unternehmen. Das gilt im Besonderen für kleine und mittelständische Betriebe. Abhilfe schafft die bundesweite Initiative "Gesundheit im Betrieb selbst gestalten", die für Unternehmen aller Branchen und Größenordnungen ein Netzwerk mit regionalen Ansprechpartnern bietet: von Fitness- und Gesundheits-Studios, für die Umsetzung einzelner Maßnahmen wie Rückenschule oder Seminaren zu Ernährung, Stressmanagement oder Suchtprävention, bis hin zu BGM-Kompetenzzentren, die bei der Entwicklung eines unternehmenseigenen Gesundheitsmanagements behilflich sind. Ergänzt wird die Initiative von speziellen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, mit denen Unternehmen eigene Fachkräfte für BGM qualifizieren. Im Rahmen des nebenberuflichen IHK-Zertifikatslehrgangs "Fachkraft für betriebliches Gesundheitsmanagement (IHK)" z. B. erwerben Mitarbeiter aus Personalabteilung oder Geschäftsführung die Kompetenzen, um in einem Unternehmen der Industrie- oder Dienstleistungsbranche ein systematisches betriebliches Gesundheitsmanagement aufzubauen. Auch ein einschlägiges Hochschulstudium, beispielsweise zum "Bachelor of Arts in Gesundheitsmanagement" sowie ein Master-Abschluss in Prävention und Gesundheitsmanagement ist möglich. "Gesundheit im Betrieb selbst gestalten" ist eine Initiative der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement ( http://www.dhfpg.de/ ) sowie des Arbeitgeberverbandes deutscher Fitness- und Gesundheitsanlagen (DSSV), die unter anderem von der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA) kommuniziert wird. Mehr dazu in der kommenden August-September-Ausgabe Ihres gmbhchef |




