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CRM-Studie: Wunsch und Wirklichkeit liegen im Mittelstand weit auseinander

CRM-Studie: Wunsch und Wirklichkeit liegen im Mittelstand weit auseinander  Der deutsche Mittelstand hat die Bedeutung von CRM (Kundenbeziehungsmanagement) für den Unternehmenserfolg erkannt. In der Praxis verschenken kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) aber immer noch allzu viele Möglichkeiten, ihre Geschäftsprozesse im Hinblick auf die Kundenorientierung zu optimieren und dadurch ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie "CRM im Mittelstand 2010" der Software-Initiative Deutschland (SID) im Auftrag des CRM-Entwicklers TecArt Group. 52 Prozent der befragten KMU geben an, dass CRM für ihr Unternehmen sehr wichtig ist, 39 Prozent sagen, dass CRM wichtig ist. Nur für eine Minderheit von neun Prozent ist der Einsatz von CRM nicht wichtig. Obwohl KMU damit CRM eine hohe Bedeutung zuschreiben, nutzen jedoch nur 24 Prozent der befragten Mittelständler eine professionelle CRM-Software.

"Der deutsche Mittelstand verschenkt nach wie vor das Potenzial, das CRM-Systeme hinsichtlich effizienterer und effektiverer Prozesse und Kommunikation bieten. Dabei ließen sich Zeit, Kosten und Ressourcen in erheblichem Ausmaß einsparen sowie mit diesem Informationsvorsprung neue Vertriebskanäle, Geschäftsfelder oder Märkte erschließen. Das Mittelständler CRM-Software nur zögerlich nutzen liegt vor allem am fehlenden Wissen über den Nutzen und die Kosten solcher Systeme", sagt TecArt-Chef Thomas Fischer.

Die CRM-Umfrage von TecArt bringt zu Tage, welche Hindernisse die Einführung von CRM-Systemen bei KMU vor allem bremsen:
61 Prozent der befragten Mittelständler geben an, das ihr Wissen über CRM zu gering ist. 41 Prozent sagen, dass die Investitionen in CRM zu kostspielig sind.
35 Prozent betrachten die Datenübertragung als zu aufwändig.
24 Prozent sehen in CRM keinen Nutzen für ihr Unternehmen.
21 Prozent halten den Schulungsaufwand für zu hoch.
19 Prozent sind die laufenden Kosten zu hoch.

"Wichtig für KMU ist, dass sich die Investitionen schnell und nachweisbar rechnen, sprich dass CRM-Systeme unmittelbar Kosten und Zeit einsparen, Prozesse verbessern oder wenigstens die Kundenbindung stärken. Dabei müssen die Anwendungen ohne viel Aufwand zu integrieren, leicht zu bedienen und zu warten sowie schnell an veränderte Rahmenbedingungen anpassbar sein. Mittelstandsgerechte Preis- und Betriebskonzepte sowie ein modularer Aufbau ermöglichen, dass Nutzer nur die Funktionen kaufen, die sie auch tatsächlich benötigen und dass die CRM-Software mit dem Wachstum des Unternehmens Schritt hält", sagt Fischer.

www.tecart.de

 
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