Bekanntheit und Image steigern: Nährboden für gute Geschäfte schaffen
Bekanntheit Im Bekanntheitsgrad gibt es verschiedene Abstufungen. Es ist gut, wenn Personen aus der Zielgruppe schon einmal von Ihrer Firmen- oder Produktmarke gehört haben. Diese gestützte oder passive Bekanntheit erst auf Nachfrage und bei Nennung des Namens reicht jedoch lange noch nicht, um einen Kauf auszulösen. Wenn jemandem jedoch im Zusammenhang mit einer Produktart auf Anhieb Ihr Firmenname einfällt, können Sie eine gewisse Kenntnis Ihres Unternehmen und Ihrer Leistung voraussetzen. Diese Gruppe hat vermutlich auch schon eine positive oder negative Meinung über die Marke. Diese ungestützte oder aktive Bekanntheit ist schon einmal eine bessere Ausgangsposition für die Neukundengewinnung. Achten Sie auch drauf, an welcher Stelle Ihr Name fällt. Wird er als einer der ersten genannt, deutet das auf persönliche Kauferfahrungen und eine entsprechend gute Kenntnis des Leistungsangebots hin. Damit ist die maximal mögliche Bekanntheit erreicht. Sie können davon ausgehen, dass Sie bei diesem Personenkreis mit Informationen z. B. über Produktneuheiten auf Interesse stoßen. Aus dem prozentualen Verhältnis dieser Gruppen zueinander und dem Vergleich der Werte in verschiedenen Absatzgebieten können Sie Rückschlüsse auf Ihre Verkaufschancen ziehen. Image Nun kommt es auf eine Kommunikation "aus einem Guss" an: Stellen Sie sicher, dass immer nur diese und keine anderen Botschaften transportiert werden. Bei einer konsistenten Markenführung verfestigt sich das Bild von Ihnen, je mehr Kontakte es zwischen Ihrem Unternehmen und potenziellen Kunden gab. Was bringt Ihnen das? Die Zahl der Kontakte, die nötig sind, bis eine Kaufentscheidung gefallen ist, variiert je nach Branche und Produkt. Bei geringwertigen Gütern kann es zu Impulskäufen kommen, während hohe Investitionen von langer Hand vorbereitet werden und entsprechend viele Kontakte in der Vorkaufsphase erfordern. Die Währung in der Imagekommunikation sind deshalb Kontakte: Je mehr Kontakte Sie z. B. durch Pressemitteilungen oder Veranstaltungen erzielen, desto weniger Erklärungsarbeit haben Sie später in der persönlichen Neukundengewinnung, da Ihr Unternehmen und seine Produkte bereits bekannt sind. Ihnen bleibt nur noch, im Beratungsgespräch den individuellen Nutzen herauszuarbeiten und ein entsprechendes Angebot zu erstellen. Instrumente der Imagekommunikation Mit diesem Ziel vor Augen fällt es leicht, geeignete Kommunikationsinstrumente zu bestimmen und die Auswahl zwischen einzelnen Medien zu treffen. Vermeiden Sie z. B. Anzeigen in Zeitschriften mit einer größeren Reichweite als nötig und konzentrieren Sie sich auf Blätter, die Ihre Zielgruppe liest. Gleiches gilt für die Auswahl von Messeauftritten. Prüfen Sie weitere imagefördernde Instrumente wie Öffentlichkeitsarbeit, Events oder Sponsoring. Jede verkaufsfördernde Aktion zahlt natürlich auch in die Bekanntheit ein und transportiert über die Verkaufsargumente auch imagerelevante Botschaften. Deshalb trägt jedes Mailing, jedes Haushaltsprospekt auch zur Markenbildung und Imageverfestigung bei. Unsere Buchempfehlung zu diesen Thema: |


